Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 126 (28.10.1921)
- Date
- 1921-10-28
- Page
- Seite 373 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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wieso unter alle gelehrten Schwiegersöhne ei» so einfacher geraten ist? ... Alle wunder» fich darüber — sab ich asch ALer wahrscheinlich war meiner Tochter so kpfiwi- Nicht alle Menschen können glücklich sein auf (hbcrn. Ater glaubt es nicht ettoa. daß meine Tochter mir de» Kicher nicht glücklich lebt. Gott behüte! Im Gegenteils De lebe» sehr gut miteinander. Er schätzt und liebt sie sehr. Weil er weiß, daß sie nicht eine erste beste ist, sondern meiaeToL ter! Ja. meine Tochter! Darum arbeitet er auch rar ie vom Morgen bis zum Abend. Und nicht nur für sie alleör arbeitet er-, er muß meinen anderen SchwiegersohLc» sr genug Helsen. Darum sollte er es auch nickt tun? Er mx% doch fühlen, wer wir sind und wer er ist. Ein feine* Unterschied ... rvas meint ihr? Besonders wird der Harn> ^schied fühlbar, trenn wir uns über gelehrte Tinge, über fcra Talmud unterhalten. Denn die anderen sich vtvasaa&L dann reden, streiten und disputieren sie und er sitzt ihsr dabei: Schuster, bleib bei deinem Leisten. Er 1105 bss stolz darauf sein, daß Gott ihn in ein solches .Hans arcsin ließ, wie denkt ihr? . . . Jetzt, nachdem ihr meine Emilie ein wenig kennen gelernt habt, werdet ihr mein Glück begreifen einen Feiertag gibt, zum Beispiel den Festtag der Eütbrr. wie ich euch sagte, und sich alle bei mir versammeln. Töchter und Schwiegertöchter, Söhne und Schwieger^öbne m't i'Sfr Enkelkindern unberufen, und wir tms alle an den T?^ch setzen. Zuerst werden Fische ausoetragen. echte, gerüll». rni gepfefferte Fische, nach dem Fisch alle anderen Feterrawsgerichte, bei denen wir echten kostbaren Dein trinkent rsnn stimmen wir in feierlichem Fesnagston das bekannte Geketlieb an, in das die Jugend unisono einzufallen prlear. Dri sassen uns an die Hände und bilden einen Kies Was kümmern uns d-antr alle irdischen AnaelegenbeireL., Rechnungen, das verachtete Metall? Kinder! . . . Zrsr.*i besteht das Glück! Heiliger Feiertag . . . das bringt seligkeir! Ja. mein lieber Jude, ich bin nickt Rothschild, bet ineitem nicht Rothschild. Aber ich lebe, Gorr sei «dankt. glücklicher und bester als irgend ein Rothschild. * Auch ein Vlohel. Der sel. 3t\ war einerseits unser Mohel, aiwererseLs verkaufte er um Pestach die Mazzes. In erster Eigeaschast konkurrenzlos am Orte, wurde ihm, als unser alter Schaaames gestorben war und ein junger kam, nicht unerhebSch. was die Mazzes anlangt, Abbruch getan. Als daher bei uns ein Brüderchen ankam und mein Vater mich für bk Brismile zu ihm schickte, schlug er mir die Tür c%r der Nche zu, indem er mir nachschrie: „Sag dinge Vatter, er Hi jiddstchen lasten, wo er die Mazzes kaust!!" * Ein Rabbiner läßt seinen Schochet zu sich kommen habe von dir etwas Entsetzliches vernommen, auf einem Maskenbälle bist dir gesehen worden, wie man mir erzWt, aw ks dich unter die Tanzenden gemischt und ansiullead fumornan hast. Ans der Stelle bist du deines Armes enchoben". jBSrr guter Rabbi, kein Wort ist daran wahr, was »au Each hiaoerbrachi". „Süll, du Schekez", antwortete der „Vahr solkesauchnochsein?" 0 „Guten Tag, Herr Löwenstein, wie gehkr Ihme»? Na? Kennen Sie mich nicht mehr? Ich ftbx d»ch bet Gustav Meyer aus Prenzlau!" ^Aah! Sind Sie nicht so'n kleiner Dicker mtfu K»htfoppr- Beim Ausbleiben oder bei rerspäteter einer Nummer wollen sich die Postbezieher stets des Briefträger od. diejzusiindige BesteB>P< wenden. Erst wenn Nachlieferung and ts angemessener Frist erfolgen, wende man sieh gste der bereits unternommene» Schritte Unsere Verwaltung wurde durch den plötz. sichen Tod ihres langjährigen Mitgliedes,'!des Herr« David Cohen in Trauer verseht. Oer Verstorbene hat durch seine stets bewiesene rege'undT'täfige AnteSnähme an den Verwaltungsausgaben der Synagogen-Gemeinde bis in sein hohes Atter sich Derdienste' erworben, die ihm ein dauerndes Andenken in der Geschichte unserer Gerne ade sichern. Freundlichkeit und' Tiebenswürdigkeit bildeten den Grundzug seines Wesens, machten, chn allen seinen Kollegen zum^lieben Freund und vergrößern unfern Schmerz um den Heimgegangenen. Vorstand und Reprasentmy der Synagogen-Gemeinde Mn. von« t Rhein - 6udenaugesss Grösstes u. telstu Grösstes u. tetetunosfartgstes Sw rtiSsen Iw sl» Börsten, Besen. Schrubber Haupotz -flriftfll a*4 Nur ersUdessigeQualitfttan, MNr Der «tat abgedruckte Besteüzettel ist off» ab Dent^ fache »Ü 75 Pf. zu franfere» Hier afrfrtimcn! An den : -.Jüdische« Boten vom Jtbeitt*! Hierdurch bestelle ich dan »Jbbßsch» Bat»!! VO» JQftia* für ein ganzes — halbes — Md — j |! 3*r, 1 J - Deirag folgt auf Ihr Postscheckkonto Ivb» ' «| Nr 74747. tzöoteuv«1ag, löonn^; ^1 —- \ . Vetrag kann durch Nachnahme erhob« »erb«. . , - ' I <SLU .»■ -« - - - » JQB/t )BU*||IWW lwt||liNWII