Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 126 (28.10.1921)
- Date
- 1921-10-28
- Page
- Seite 370 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Mitteilungen -es Bezirksverban-es -er Mischen Lugendvereine West-eutfchlan-s. Alle Sdfcfat fix Mcfca Xeü fmtxm H«r» Robbiser & X\tim, Qftdtoil ffflnfaofet 142, tu Rm NB WwqtmMuQtm wCIISB«PiiptH gEHEA ütTCu <M OCH gotoretriig Bo«, BrtDergaffe 5L (Fachrestreuten können wir Euch für jedes Thema benennen), vor allem die Richtschnur'geben, wie unsere gesamte Arbeit in Kursen. ' Vorträgen und Heimabende» für mehrere Jahre am besten der Ent-! Wicklung des Judentums folgt. Auch Teilstücke daraus sind für br-; sondere Vortragsreihen geeignet. Liebe Freunde J I 1. Die Freiragabend feier in Düren am i. 3t c D. findet nicht im Restaurant zur Mühle, sondern im Gerneirrdeziunner (Lynagoge), Schützenstr., statt. — Ter . Feftgorresdienstamo. Nov. beginnt nachm, pünktlick um 3.30 ll h r, nicht um 4 Uhr. 2. haben noch mehrere Vereine die Frage- - dogen für die Delegierientagung nicht eingevndt. Vir birren dringend, dies schleunigst nach-! r u h o! e n. sonst find Vorbereitungen unmöglich. N i ch l . angemeldere Delegierte können nickt u rrj reraebracht werden. 3. Am 30. C f t. findet in Eisenach eine M ä - delsragung des Verbandes statt. Elsa Hirsckel-Trest<n ''prichr über ..Unsre Mädels", Hanna Kaminsksi-Berlin über „Unsre Aufgaben für die jüd. Gemeinschaft". Meldunoen an Hanna Volsf. Eisenach. Lophienstr. 4. 4. Am gleichen Tage ist in Meiningen die l. Telegierrenragung des Landesverbandes der jüd. I u g e n d v e r e i n e Thüringens. Anfragen an Eiegfr. Daer, Meiningen, Markt 4. 5. Unsre Freunds nnen machen wir ganz besonders daraus aufmerksam, daß der jüd. Frauenbund rem 31. Lkr. bis 2. Nov. in Elberfeld seine ' 7. Delegiertenragung abhälr. — Anschließend ift cm Mittwoch, den 2. N o v., abends 3 U h r, in E lderfeld im Frauenklub. Luisenstr. 45. eine Jugend- Versammlung, zu der die w e i b l. Mitglieder aller jüd. Jugendvereine herzlich eingeladen find, um fick klar zu werden über ihre gemeinsamen Pflickten. Tberna: „Die Aufgaben der weibl. jüd. Tugend für die jüd. Gemeinschaf r." Vir erwarten, daß reckt viele unserer Freundinnen -u dieser bedeutsamen Kundgebung erscheinen werden. Duarriere weben zur Verfügung und werden von Erna Eabn. Elberfeld. Ronsdorfersrr. 77. gern nackgewie'en. Anmeldungen sofort an dieselbe Adresie. Mil herzlichem Verbandsgruß! Rabbiner Dr. SAein. Vorsitzender, Start Heinz Bann», Geschäftsführer. ltafere Arbeit. (Fortsetzung.) L. Programmatisches. I. Vorträge. Zweck: Tnrch sie soll r» weite» Kreisen der jüdischen Jugend Jmereffe rür die wichtigste» Fragen unseres Judentums geweckt rnd verrieit werde», sie sollen unS Anregung und Stoff für die t^eirere Kleinarbeit bieten und. wenn irgend möglich, in innerem Zn^mmenhamz mit der übrige» Arbeit stehen. Cie sollen regelmäßig aber wcht zn hänfig stattfiuden; dafür ist auf deren technische Färbereir»»g mehr Wert zu legen. — Bar allem aber sollen sich »ustoe Vorträge dadurch auszeichveu. daß sie nicht in wirrem Turchri»a»der. i» gedamkeolosem Suche« nach Themen und Referaten erfrnmtor folge». sondern daß sie einheitlich nach bestimmte» GeheifnMjmMm sich anfbaueu. Die Arbeit wird dadurch geschloffener; zwecklose Zerstztitterung wird vermieden. Wichtig ist die diskussionsmäßige Besprechung jede» Bortrage-, evtl, an e:nem zweiten Abend, de» der Reserent »och k<iwoh»t. Beispiel« für solche Vortragszyklen: Mil diese» erste» Zyklus volle» wir neben der Anregung, die aMgefllhric» Themen als ia»sende Vortragsreihe zu »Handel» I. Innere und äußere Entwicklung des Judentums. 2) Biblische Periode fUrrcligion. Moses, Propherennim, Weisheitslirerarnri; dt Tradition (Mischna. Talmud. Midrasch); cs Gesetzesliterarur: Kommentatoren (Raschi. Tosaphisten), Tue, Schulcheu-Aruch; di Mittetalrerliche Poesie und Philosophie: Maimonides, Jehud.r, Halevi, Gakirol. Joseph Aibo. Spinoza; Leidenszeit (Span. Inquisition, Kreuzzüge, Ghetto); ki Jüdische Mvmk (Kabbala. Pseudomessianismus. Ehassidismuö); e) Reuzeit: Lj Mendelssohn. Emanzipation, Aufklärung; ß\ Wiffenschair des Judentums (Zunz, Jost. Krochmal. Rappoporr); Strömungen Ende des letzten und Beginn unseres Jahrhunderts im Venjudenrum;!. Religiös lLrchcdorie sSchristen von S. R. Hirsch. Breuer. Ralhan. Birnbaum), Liberalismus fAbrab.am, Geiger. Ticnemann. Norden. Baeck), Resormjudentuui (Schrift oo» Samuels); 2. Rational (Schriften von Herzl. Martin Buber, Mar Brod. Waffermann. Fuchs); 3. sämtliche jüdische Organisationen geistiger, sozialer und verwalrungsiechn. Art; ö> Lsijudennnn (Schalom Alechcm, Schalom Asch. Peretz, Srepban Zweig (ofrjüd. Antlitz). 2. Tie religiösen Grundwahrheiten des Judenl u m s. 2» Gorresgedanke ) dl Menschgedankc , c)?4cssianismus ) •n der Bibel, im Gebet, im Werdegang des Judentums. 3. Das Judentum und die Entwicklung der Hauptsächlichsten nichtjüd. Religionen. 2> Heidentum, Sepluagiuka, Klassizismus; dl Ehrisieurum (Tr. Tienemann, Judentum und Christentum); e> Islam (Geiger. Was bar Mohammed aus dem Judentum ge- . nommen?). 4. Kuliurarbeiren des Iridcniums. 2« Rcligionsschöpieritch; dl Ter Sozialismus im Judentum: ert d:e sozialen Voricbrinen in der Bibel; ft der soziale Gedanke in der Entwicklung des Judentums; e, Kultursördcrnde Taren jüdischer Männer und Frauen bei den' verschiedene» Völkern, insbcs. in der letzten Gegenwart. Jüdische Eharakterköpfe. 2> Moses. Jeremias. Maimonides, Mendelssohn; dt Philo. Spino^r. Heine (der jüd. Charakter ihrer Werke); c) Zunz. S. R. Hir'ch. Gabriel Rieffer, Herzl, Abraham Geiger. 6. Erziehungsträger:. ») Erziehnngsprobleme in der Bibel (Güdemann); dl Jüdische Jugend und Elternhaus; e) Trennung von Sraar und Kirche: Religions- oder Moralunterricht. 7. Einzclrhemen. Z. B.: Tie Bedeutung der Propheten für unsere Gegenwart. Tie sozialen Einrichtungen des Judentums. Alle Gegenwartsfragen. Palästina, ein gesamtjüdisches Werk. Tie virifchanUche» Berhältniffe in Palästina.! Wir und der Karlsbader Kongreß. Grundlage» v»d Erfcheinungssormcn des Antisemitismus. Wie bekäNtpie» wir ihn? ' Praktische Betätigung unseres jüdischen Brüdcrempfindens. je* Tie Lncralnrangabe haben wir. um nicht zu weitschweifig zu werde», größtenteils weggelaffe»; wir bitten Euch, soweit Euch deren Angabe erwünscht und für Eure Arbeit nötig ist. danach H i ns nachzufrage». Auch ist Wert darauf zu legen, daß die einzelnen , Rererente» Euch die verwandten Bücher angeben. (Bibliotheken!) i (Fsrtseß»»g folgt.)