Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 121 (23.9.1921)
- Date
- 1921-09-23
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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prtti S.— d»rch firntmt tax^ de» VOM RHEIN »fr. im Dr. Jüdisches Volksblatt SeschSsts-eteDww: Sräter^SeSr. Seschlfitß-M «» m | Aökn, W September ISA. — 20 Wkrt 6681 Sc.74747. Sie rede» Mm de» leere» Formen und zucken mit der Achtel. As we»» die religiöse Form eine Kuchenform wäre, die »a» bei Gelegenheit aus dem Schrank holt, um sie mit Teig zu fülle», oder eine Guhfvrm, die fremdem Stoffe Gestalt und Bindung gibt. Oder sie sprechen, sich selbst für reLgiös haltend, von der Fvrmengläubigke 1 t »»d sehe» ihr die Religiosität ihres Herzens gegen- Äer. Die «be» Leutchen mache» es sich wahrhaftig leicht. 9» Wirklichkeit ist die religiöse Form, wie sie sich im gewordenen und Lerlieserten Branch fmbgibt, Form und Inhalt zu gleicher Zeit. Es ist eine Form, die nicht ^.gesondern ^gehalten" wird »nd die ganz unabhängig von uns chr Daser» »nd Wese» behauptet. Sie ist ein Ausdruck, dasfft alles. Menschen, die sich ausdrncken wolle», benutzen zu diese» Zwecke ihre Sprache, oder, wen» sie nicht ausreicht, «uh chm Gebärde, ihr Auge, ihre Mime. Die religiöse ~ die HHor^che Gebärde des Judentums, aus ihr roels ewiges Arge ia die Welt. Rächer I«de glaubt, er kö»ne sein Judentum genügend ausdrücken, indem er judfiche PolitS treibt. Mische Wühltätigkeit übt, mit jüd^cher Wffsenschast sich besccht. Gewch, wir sind schon glücklich, wenn wir solche Leute habe», das hindert »ns aber sicht, festzustellen, datz das Äbei» »och kein Iudeutnm P. WirDch I»de, im vollste» u»d reichste, Sinne des Wortes, ist nur der, der die Gebärde des Judentums sich zu eigen macht, der in seine» Ludesei», in sich selbst nichts andmes als die BerleibKch'»ng des grosien, ewigen Judentums sieht und es lernt, mit ihm, in ih» »nd durch es zu leben und sich aus-udrnckn. <chr klagt: „Die Forme» sag» uns nichts mchr!" — Sind sie nur dazu da, ebch etwas M sage»? Sind sie nicht vielleicht auch ein bischen eigene Wche», Wese» eigrner LeibKchkeit, die, wenn man chre geheime Sprache verstünde, vchüeüht klage» würden, dich — ihr chne» ^nichts mehr sagt^? Nicht »ehr durch sie sprechen wollt oder könnt? Euch begnügt mit de» vieffÄtige» und HitHflrn Ausdruck eures Judeseins in Mffcher Betätigung, und verzichtet auf den Ansdrnck Mische» Wesens »nd llrgehalts, wie ccklein die ave ewige Form ihn Mt?- Es Mt eine Ble ifiist-k ichunng v»u Josef AOJ^IX# *•» U. yjwooicp pnnro, me i» der eine», de» Gebetbnch m der körper leicht steht er du druck tm tat fit seiche» rS» GM »seine i scheidende ist, d<ch bis auf diese» Tag das Judentum als solches überhaupt keine» andere» Ausdruck gehenden hat als den jenes — KLdufchmochers. Freilich, die kalten Gewohaheitsbeter, die nur, weil» der Bater ihnen eingedläut, aus purer Trägheitsinnios Gebete rappeln und Forme» jage», find i» Gesinde her Religion nur das, was die ltSometerfresier i» de« Berge» sind. Asch im Gebiete des Glaubens »der fimmel ein richtiger Kmmck. Ohne Liebe P TiefsteLiebe gchört dazu: Liede, Was das Auge de» Gesicht ist, »die Er spricht durch seine gönn, die seine Schönheit P, fie spricht. Ja, wen» sie spricht! Emil Eoha. /»über die Aedeuümg to3trirfiii4ni für bo$ libtroit JilofNii1 Bo» Dt M«x 2Mcarawa»>£)ffeaM|. Der foloeabe L»siatz fooinü »icht »vr d»»rch er «■§ ke jm^er» «ast tz«h er «»- rner die der betanke Beesiffer oaf der [andni M JBniaM der likexak» laiM* «ch»tte» hat. «ir wer«» L» •Odra ^««It als ei» w|wi Zellhe» der Zeit. ist Fräße» Jtmt klare H|igf a, de» |Uä«HiÜn§ «B - entschiede»« 8e»d»»g pr» reliWäse»P»ßtiw>»»>, seläst km toe der BeiMhr »2s »icht kk lchte» SchtäGe zieht nik mm ' ne.fbk mmarnkm S»pr kie Ein Wort de-, Talmuds lautet: .Wenn die Frühere» Gugel waren, sind wir Me» scheu, wenn die Frühere» Machhe» wäre», siud wir höchstens Esel." Dies Wort »ächte ich anfuehmen. aber »icht etwa m oem &uuk. vag otc peunge» retHgrazeu Nugrer Noaels minder de nächtigt würeii, ihre Zeitgeuosteu zu führen, sondern in eine» audeve» Siunr. & ist »ämkch etwas ganz änderest auf de» erste» LKck «aSer Bebew trnLes, scheinbar Unfruchtbarerest w»S wir' — in alte» Lagern Israels — heut tun, US HM was die Alte» täte», die Tätigkeit des AlterS erscheint u» heute «8 plastischer. ytCynff y^opmr Uffvco «Koeesr* Wen» fie in de» Xubbinerversamucknuge» »nd des vorige» zwar grngen, »eemen geistige» Theoretische» ging k-a %mm mm 0«^^^ Of »QlIXB »IM