Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 117 (26.8.1921)
- Date
- 1921-08-26
- Page
- Seite 269 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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869 Mitteilungen des Bezirksverbandes der jüdische« Lugendvereine Westdeutschlands. Zille Beiträge für diese» Teil fisd a» Herr» Rabbiner 3. 8 lei», T»Aeld«rf. H»tte»pr. 112, z, fe»de». Rar die »iche»tliche, Berei»s»»chrichte» gehe» direkt a» de» Bstesverlag Bo»». Brüderzafie 52. Liebe Freunde! 1. Vom 29. August bis 13. September ist der Vorsitzende des B. B. in VUUnb. Zuschriften ftnb in dieser Zeit an den Seschäftsfthrer, Düsseldorf, Kronprinzenstrafte 48, zu richten. t Lügend und Älter. Erncn slarkcn und, wie wir borgen woUei'.- nächste?.....:. Eindruck nahmen die freunde i*:i-? dem 8re. e Ricdei rlrc.v. und die rahlreichcn Gäüe au-? der pcp. rer 8 reistagung mit, d.e nm 1 c ’ c 1 b m.i; * ferb. Ausgehend rrn rincur kürrcu, dre Tsu-zc scharf «Uadrierden Rereral Sun Alcrantcrs, de? alrtii 'Kiiiirciiii-:- n ur.i-cnn Verbände, entwickelte sich eine Aussprache. die weit über den Nahmen des Themas hinausgtna und da-? Ringen und 2-chn7n unsrer Lugend, aber auch ihr 2chai'cn u: e Formen .zeigte. p.ure Älerandcr beronic den starken Gegensatz der früheren zur heurigen Lugcndbeweguna. T -? irühcre arbeitete in Anlehnung an die Crpanijoiicn der Aclieren, die jetzige will und soll selbständig nach eigenen Mcihe-ren vorget>eit. Ta-? Ziel d.r alten, Lugentbeweguna war die Erhebung de-? Einzelnen die heurige will die Erziehung der d'Ren'chheir. Teehalb verlangt ne Entprlittsieiung. Ti-.w rer'ckiedene Ernncllung erzeug: Tincrenzeri, und da w-'r i:; luiiam Verbände ..neue' und .^il^e" Lugend hob-en.;o ifnln; d:<-c Tinerenzen eine nicht geringe Rolle auch bei nn-?. Venn wir gesunden wellen, müssen wir dicwr neuen Lugend ihr Recht lauen, müffcn au-? den Halbheiten he:au-?. Ganz veraeben kann diese Lugend nur der, der nn ihr groß geword-en in. Tec-balb muß sie .Lühre c au? ihren Reiben haben, nicht ivlcke, die noch im alten au'gew-ach'en ünd. E? man vielleicht rrrkvinmeu, daß manche von den kälteren Lungen" jung suhlen könnten, aber wirklich jung und Führer der Lungen sein können nur auch an Labren junge Mcn.'chcn. Tcöhalb sollten d'c alten Führer Plan machen den jungen. 2ic sollten nichr denken, ne seien uncn:- b-ohrlich. rum Amrc gehöre Eriahrung. Auch sre sind einmal jung und unerfahren gewesen. Mitarbeiten sollen ne. nicht etwa grollend oder uninternicri beiseite tretenab-er 'ühren soll wirkliche Luzend. Vas Paul Aufieeffer, der jetzt in 8öln rveilt, uns dann sagte, aus der Fülle seines übervollen Herzens heraus, das wicderzugeben müssen wir uns hier oeriagen. Vir hoffen, daß er in unserm Blaue bald selbst das Vor: ergreift. Ter starke Ville, die scwneißende, von Begeisterung für unsere 2ache erfüllte Persöirlichkerr eines Führers kann nur unmittelbar wirken. —Frieda Heymann-Tuisburg und Alfred 8ahn-8ö!n betonten schar», daß Lugend bewegung etwas anderes sei. als Lugend v e r c i n. Tie junge Lugend will nicht amgchen in Owganifarion, sie will ihr Luden:um und ihr Menschentum nicht nur im Verein pflegen, sondern sie will es leben. Auch die Vereine sind nöng, sind ein wichtiger Faktor in unserm jüdischen Leben. Aber die heurige Lugend findet in der Arbeit, die dorr geleister wird, nicht ihre Befriedigung. — Rabb. Tr. Klein-Tüffeldori begreif: die Lungen und fühlt sich eins mit ihnen, aber m'.: Paul Ausieesier sieht er unsre bette Aufgabe darin, etwas von dieser Bewegung den Vereinen mitzuteilen. uns aufrecht. Vir muffen vor allem, den Bielen helfen, die gern Mitarbeiten möchten, aber amgezehrr werden von Beruf und der Frohn der täglichen Arbeit. Lugend und Aller — auch die „alte Lugend" sprach, aber Viderhöll fand sie nicht am Niederrhein. S. 8. 2. Es liegt im Interesse der Vereine, unsere Anfragen be!r. Rednerliste (Nr. 114 des Boten) umgehend zu beantwerten. 3. Wir muffen wieder die Vereine dringend mahnen, die Beiträge für de» B. B. (Postscheckkonto Köln 59 213, Mieze Meocr. Maternusstrafte 8) zu bezahlen. Das dritte Oucrrtal ist längst fällig. Venn es so weiter geht, muft der Verstand seine Tätigkeit aus Mangel an Mitteln einstellen. 4. Wenn ter Bote ausbieibt, so liegt die Schuld an der Pest. Wir bitten also, sich in solchen Fällen an diese, nicht an den Verlag oder an uns zu wenden. Mn herzlichen Vcrbandsgrützen'. Rabbiner Dr. Klein. Vorsitzender, Kart Heinz Baum, Geschäftsführer. Oer Veremsbote Düsseldorf. Lndijcher Lngeudoerrin. Adr.: Van da Franken: Herzogst iahe 50 I. Freitag, ben 2h. August 1921, abtmbd 9 Uhr: Zreitagabevd- 2ncr mit Bewirtung. Wir erinver» »ochmols au »nser Zuli- Rnndschreidcn und buten höfl. n» Ei »zahl »»g der fdligen Mitg 'evsbeitröge auf Postscheckkonto 8öl» 84716 nfertr Sofft trenn, 7yA. Alice 2alomon. iüfWbon. Se»äß unserer derzeitige» Mitteilung werden wir uns erlaubende nicht einaega»ge»» Beiträge;n den nächsten Tagen per Nachnahme z» erhebe». Herr Rabbiner Tr. Klein setzt i« Dattcrjenrefter sei»en Kursus an der Volkshochschule über die ^Hrnndlag» »»d Hauptprobleme des Judentums" fort. Es tonnen neue Tellnehamr oh»e weiteres anfgrommen werden. Beginn Anfang Oktober, jede» Montag Abe»d von 8.30 dis 10 Ubr. in der Stndienanstalt Rajernenstrahe. Hörerkattcn zu je 8 Mark für 10 Tvppetstnnbc» fi»d ü»^Bärv der' Bollsdocdscdulc, Babnstroße, m baden. Eile vck »ot, da die Listen bald werden. qcsck losten Adr.: Hugo W«»dergr»ppe des jüdische» F»ze»d»erei»r. H c i n e m a n n. Herdersir. 92. Sonntag, den 28. August. Tages»a»der»»g. M»lhei»/Rhei»— Odenchal—Altenberg. Abfahrt 6,26 tthr »ach MLHeiw/Rheiu. 23 Kilometer. Fahrkosten 10 Mark. F^rer: Bnvw Feldher». Rückkehr 6,50 Uhr. 2onmag. den 4. 2epr.: Morye»ioa»dern»g. SerreSheim/Rarkt —Rathelbeck—Erkrath. Abfahrt P * Uhr ab Uhbwwstvaße per 2traßenbahn nach Gerresheim. Rückkehr 1L56 Uhr. 8 Kilometer, ff ahrkosten M. 2.50. Fähren»: Grete Pkaar. Treffpunkt ist, sofern nicht a»derS vermerkt, stets Ha»ptbah»hof. Bei allen Wanderungen ist Perso»alaNS»oeiS »itznfnhee». — Die fälligen Beiträge können an jedes A»ssch»ßmitglieb entrichtet werl^tu. We nicht eingegange»e» Mitgliebsdeiträge »erde» gemäß Stottck nach dem 1. September per Nachnahme erhöbe». Kätm. jüdischer T«r»-Berri». GeschchtssteÜe 8yffhä»jerstrahe 9. Turnen fällt weae» der Ferie» bis 5. Sepbeniber ams. Am 5. September Antrete» fm»Ü>cher RbteLmge» halb 8 Ahr T«nch^le, Frankftraße. Sport Do»»»rstag abembs ob 6 llhr »»b Smmtag» morgens ab 8 Uhr stöbt. Spielpiatz, Li»de»tvr. Sportfest. Am 11. September »erbe» die dieszährjge» Bereinsmeisterfchaste» gemäß nachstehender Ansjch Meldungen find bis znm 5. September bei Tnrnbrrcker Lack Meister Serhardftratze 26, emznreiche, Ls - die PffScht Turner und Tnrnerinne», an de» Feste müpnir+m «ch lat llebnng die Leistung» z, erhöhe», für die Ingenbüch», FanstbaUpicke für und Alte Herr»-Abteiül»g statt, weiche ftir off» find. A. Für Ingenbkche bis M» lilwtrtri 1«. Jahre (DeeLamPst. 75 Reter-Lanf, SchtagbaÜw« it—i|, Weiffprnng. B. Für I»Ak»büche bis M» »lüenbckrn 1&. 100 Meter-Lanf, Hochfpntng. ftfrilhü» 10 Pfnnb C. Für Min. 100 Meier-Lmrf, ffinflpi»»» IS