Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 114 (5.8.1921)
- Date
- 1921-08-05
- Page
- Seite 246 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3947615-6435932-6437240--1215-3948723- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
246 Mitteilungen -es Bezirksverbandes -er jüdischen Lugendvereine Westdeutschlands. Liebe Freunde! 1) Am 27. Juli fand in Köln eine Vorsiandssitzung des B. B. statt. Des beschränkten Raumes wegen geben wir nur die wichtigsten Resultate der Besprechung wieder: Lie ' el Hirsch legt aus Gesundheitsrücksichten die Geschäftsf ü h r u n g nieder. Diese wird Karl Heinz Baum- Düsseldorf übenragen, der in den Vorstand kooplien wird. — Die Delegierien-Tagung des B. V. wird auf den 6. November festgesetzt und soll, tvenn möglich, in D ü re n stattfinden. Die Tagung selbst soll die Form eine- Aussprachetages über ein uns beionders betvegendes Tbema erhalten. Der Nachmittag soll den Delegierten Gelegenheit geben, in Gruppen-Wanderungen einander näher zu kommen. Diejenigen, die sich frei machen können, ioll vorbei eine Freitag-Abendseier und ein Sabbat-Goilesdienft. ''owie eine zrvanglose 'Aussprache vereinigen. Die Vorbereitungen lverden sofort in Angriff genommen. — Der Vorstand einigle sich auf eine Lifte für den n e u e n Vorstand, die der Delegierten - Versammlung vorgeschlagen werden soll. — Rich. Marchs-Köln wird beauftragt, unter Zugrundelegung der mustergültigen Bifliuien des nordwestdeutschen B. V. solche für uniern B. V. neu zu bearb-e:- len. — Die Einrichtung unsre- Organs und die Form, unsrer Mitteilungen wird nxirm begrüßt und die Erlvarlung ausezeiprockien. daß die Vereine s i ch n o ch r e a e r beteiligen möchten. — Es wird ein lebhafterer V e r - kehr und G e d a n k e n l u - : a u ' ch mir der Gauleiiuna des I. I. W. B. gewünscht. Der amreiende Gauleiter Al'r. Eahn sagt zu. un^ mehr über ieine 2troeilen zu orientieren und uns alle Rundschreiben u'w. zuzuienden: — Da Dr. Lasker in einigen Wochen wieder arbeitsfähig zu 'ein hofft, bitten wir Dr. V e i s. den Kreis Mitielrbein als Vorstandsmitglied lveirer r^erlrelungsweiie zu leiten. 2) Der Bezirk Fulda-Werra-Gau lader zu 'einem I. F u g e n d t a g i n E s ch w e g e. am l 1. September. ein. Es finden leichtathletische Wettkämpfe statt. Die Jwrere'": haben, sollen sich u m gebe n d an uns wenden. 3) Für die 21 usuell u n g der R e d n e r l l ft e erwarten wir von den Vereinen bald folgende Angaben: a) Welche Redner haben bei Euch gesprochen? b) Welche Persönlichkeiten könnt Ihr dein B. V. namharr machen? es Wie waren, reip. sind die Bedingungen? Mit sreundlicitem Verdandsgruß! Rabbiner Du. Klein. Vorsitzender. Karl. Heinz Baum. Geschäftsführer. Verbandsfreunde! Was wir seil langem erhofften und erstrebten nr zur Tatsache geworden: wir haben in unsernt Hezirksverbandc ein eignes Organ! Es soll uns stets Mut und Anregung zu frischer jüdischer Arbeit spenden und zugleich empfänglich sein, für jede kleine, aber edle Gabe. Nickt hochtrabenden Redensarten mir phantastischen Idealgebilden soll unserBlan dienen. G. Löffler sagte uns in Cassel: ..Wir müssen zur Tat schreiten, zur Gestaltung unseres Seins als jüdische Menschen. Das ist unsre nächste und ernste Aufgabe." Der Losung dieser Aufgabe mag jeder auf seinem Wege nachgehen; was unser Organ hierzu beitragen soll, ist zunächst, die rein gedankliche Verbindung zwischen uns. den Suchenden und Ringenden, herzustellen. Ein heiliges Feuer gibt es zu schüren, das durch uns, die Jugend, künftige Generationen erhellen und wärmen soll — zurück zum Judentum! Unser Organ soll Zeugnis ablegen von uuserm ernsten und heilihen Willen, unsrer glühenden Begeisterung für unser Jrckentum. » ' Eines aber, Freunde, laßt uns nickt vergeben l Gedeihliche fruchtbringende 'Arbeit, die wir gemeinsam in unierm Verbände leisten wollen, bedarf stets sowohl des tde<llenFundaments, als der materiellen Grundlage. Eine Organisation muß stets die notwendigen Mittel zur Durchführung ihrer Ziele besitzen, und dazu braucht der B. V. die Beiträge der Vereine. 2 Mark für jedes Mitglied! Ein geringfügiges Opfer. das grade binreickt. um die notwendigsten Ausgaben der Geschäftsführung zu decken. Die beiden ersten Quartale 1921 sind sckon verstricken, und noch sind manche Vereine mit ihrer Beitragszahlung im Rückstand! Dringend ergeht an Euck. Freunde, die Bitte: Entledigt Euck pünktlich Eurer Beitragspfltckt < Vowckeckkon:o Köln Nr. 59 213. Mieze Mever. Köln. Maiernusstraße rj! Für die ..Finanzverwaliung d>es B. V. k-esteb: schon lange das ökonomische Prinzip, mi: geringsten Mitteln den größtmöglichen Erfolg zu erzielen! An Euch. Freunden, liegt es. die Mi::e! st':r den Enolg Ixmen zustellen. M. M. Dom Sportfest des B. V. der jüd. Iugendvereine Westdeutschlands in Düsseldorf. >. ' >?• <T^ .**1 Die erfolgreichste Mannschaft (I. 2 D. A.'Omseldor») Spendenliste.!Zirma ^conh. Tictz-Tus'cldors. -ür bcn B. -*'■ c-0.— Paula Außbaum bei ber Bornanbc-üxura .n 7.r — Sammlung bei dcr Barmizwoh - iZcici Err.'r 2recel* ZüiTclbori: für Der. B. S*. M. 3ö.—, r:t Der. 3-'.—. -ür den I. I. L. B.-Tüneldar' M. V.-.— Äk.!■>:•.— Kalender der Woche. Freitag.... 5. Aug. 1 Ab Samstag. . . t>. „ 2 - Sonntag . . . 7- // 3 Montag. . . . 8 „ 4 „ Dienstag. . . 9. „ 5 ., Mittwoch. . . 10. „ 6 „ Donnerstag. 11. ,, 7 „ Freitag.... 12 „ 8 Samstag. . . 13. „ 9 „