Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 52 (28.5.1920)
- Date
- 1920-05-28
- Page
- Seite 241 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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stittawcin statt;-es, wurdvr sehoüj!?.Bilder nach bMsthe» Motiven, gestellt. Frau Dr. Sieitiberg sprach über die Ausgaben der südifchen Frau. Die Versteigerung' des BenschenS ergab 2000 M. für den Palästinü-Aufbaufynds. Die K»h»tasche. Ein jüdischer Räuber. Ein Jude, der es trotz aller Mühe auf redliche Weise zu nichts gebracht hatte, beschloß endlich, Räuber zu iverden. Eines Tages steckte er sich das große Küchenmesser in den Stiefelschaft, ging in den Wald, stellte sich hinter einen Baum und wartete geduldig, daß jemand käme, den er auLrauben könnte. Endlich, als er schon ganz kalte Füße hatte, erinnerte er sich, daß es Zeit sei, das Nachmittagsgebet zu sprechen, und er begann damit. Wie er mitstn drin ist, kommt ein Wagen, darauf sitzt ein Jude. Der Räuber betet ruhig weiter, gibt aber dein Wagen ein Zeichen und der Jude hält an und wartet geduldig, bis jener sein Gebet beendet hat. Der Räuber beeilt sich nicht, tritt dann aber an den Wagen heran. „Ackolaum aleichem", sagt der Räuber.- „Aleichem Echolaum, antwortet der Jude auf dem Wagen, „was treibt Ihr hier für Narrischkciten?" — „Ich bin kein Narr, ich bin ein. Räuber", sagt jener. „Na und?" fragt dieser. „Was na und?" antwortet jener, „ich bin ein Räuber, »me jeder richtige Räuber, und Ihr müßt mir Euer Geld geben." Der Jude auf dem Wagen schüttelt den Kopf: „Mein Geld brauche ich selbst, Rebb Räuber, ich fahr doch zmn Markt." „Dann will ich Pferd und Wagen!" „Und ich soll zu Fuß lausen?" „Dann gebt den Mantel!" „Soll ich viclleicht frieren?" „Nun denn", ruft der Räuber zomig, „tvenn Ihr gar nichts geben »vollt, so gebt mir »venigstevs — eine Prise Tobak." In der Synagoge. Die eine Frau: Am besten lauscht man dem Chosen, »venn inan die Augen zuhält. Die zweite Frau: A»n besten — »venn man den Mund zuhält. * Ter Jude liebt so das Geld, daß er sogar beim Benschen M s u m e n brauchst. > * Der Jude wird verbraruit, und z»var auf beiden Welten: h i e r, »veil er ein Jude ist, dort, weil er kein Jude »var. ' Krieskastrn. In Nr. 51 deS mir zugesandten ,,Jüdischen Boten" lese ich den Artikel Dehmel und der jüdische Schalet. Offenbar ist der Schreiber nicht darüber orientiert, daß Dehmel in erster Lhe mit der Tochter deS jüdischen Lehrer» jfrüheren Rabbiners! Dr. Oppenheimer von der reformierten Gemeinde in Berlin verheiratet war. Bei Oppenheimer gab eS noch sehr gute jüdische Küche inklusive Schalet, wie Ihnen die Söhne veS Dr. Oppenheimer, die beiden Professoren Franz und Karl Ovpenheimer in Berlin, bestätigen werden. Warum wird Dehmel also so naiv hingestellt. N. N. t Der Ktreiurdole. Wir stellen diesen Platz allen jüdischen Vereinen frei zur Verfügung, um hier ihre wöchentlichen Veranstaltungen kurz anzukündigen. ' Berlin. Jüdischer Rationalfond» t. B. Postscheckkonto Berlin RW. 7 Nr. 38 247. Bon den im Jahr« 1930 aufzubringenden 4 Millionen sind bi» zum 18. Mai 458 238.09 M. eingezahlt worden. Bonn. Jüdischer Jnaendderei» „Die Kameraden", Vorsitzende: Frau Rechtsanwalt Dr Cohn. Donnerstag, den S. Juni 1920: KaMeradensamilienfest, Stiftungsfeier, in Beuel, Hotel Rheinlust sanjder Brücke, 8 Uhr. — Alle Kamerad«, nnd KameradeaeBerN ««de» scheinen gebeten. — Sonntag, den 6. Juni 1930: Rucksackwan in» Eievengebirge. Treffpunkt 8 Uhr Rheinbrück« Bo«. Jüdisch« Jngendtnnd. 1. Bo,fitzend«: »ie-mnnd Schmitz. Hatschiergaffe 4. Freitag, den 28. Mai, abend» 8 Uhr, i« tzatel Levy. Jriedrichstraße: Heimabend. Sonntag, den 80. Mai: Wanderung Beuel—Sieg sRuderns; Aübruna: Lerr ff frankfurter. Trekivunkt: 8 Uhr Brückenrampe, Bonn. I i i Donnerstag, den 8. Juni, abend» 8 Uhr. im Hotel Levh: Bortrag von Herrn Rabbiner Dr. ffohi^ Jehuda Halevy, seine Zeit, sein Leben und s^in Schaffen. — Gäste willkommen. Aottesdierrst. Bonn. Freitag, den 28. Mai: Abendoottesdienst 7 Uhr. SamStag, den 39. Mai: Moraeugottesdienst 9 Uhr. Minchah 4 Uhr. SabbathauSgana 9.20. Werktags-Gottesdienst morgen» 7'/« Uhr. abends C'/> Uhr. \ Jahrzette». Bonn. Mittwoch, drn 2. Juni nebst Vorabend: Mose» Levg. cheld- und ZBechsekmarkt. <5* kosteten tn <5Mn am 17. Mat Mark am 24. Mat Mark Frtrdrnskur» Mark 1 Pfund Sterling. . 183 138- -143 20.43 100 franzüs. Frank . . 335 — 34» 289- -286 81.— 100 belgisch« , . . 363 - 356 290- -296 119.60 100 schweizer. , . . 840-856 619- -620 81.- 100 Hollitnd. Gulden. . 1737-1760 1840- -1360 168.76 100 üsterreich. Kronen . 23 22- -28 86;- 1 amrrikan. Dollar . 47 31- -86 4.24 Aalender der Woche. Mat Junt 1920 Diwan 6680 Freitag. 28. Mai 11 Samstag... 29. * 12 (te: Sonntag.... 30. 0 18 Montag. 31. 0 14 Dienstag.... 1. 0 16 Mittwoch.... 2. 0 16 Donnerstag. 3. 0 17 Freitag. 4. 0 16 Samstag... 6. 0 19 in'rsna LinlaäuQA Zu dem am 29. d. M., 7 Uhr abends, im Festsitalc des Hotels Gass zu Schneidhauien bei Kreuzau stattfindenden - Schewuoth-Balle gestatten wir uns herzliebst einzuladen. DAS KOMITEE. Herrliche Tanzflftohe Parkettboden Bequeme Verbindung mit der Strassenbahn ah Bahnhof Düren Jede halbe Stunde bl» Friedenau-Schncidhausrn und tzii Uhr mit der Staatsbahn bis Kreuzau.. KUr die Rückfahrt lat ein Extra-Wagen der Straseenbahn, eintreffend 5** Uhr am Bahnhof Düren, bereitgeetellt.