Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 38 (20.2.1920)
- Date
- 1920-02-20
- Page
- Seite 91 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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iwrnimm jwusjw 'mm ■'. *w"Jlip-Jipw "*• ■ - - n - -MMWMVWMWW itaett Beziehungen itb hin und über* Herr Levy (Köln) wieauf die en« zwischen dem Kartell und dem Herzlbum mittelte die Glückwünsche des Bundes. Herr'Feldmann sprach im Namen des Jüd. Jugendbundä in Bonn. Dann ergriff Herr Goldreich im Namen der zionistischen Ortsgruppe das Wort. Auch der Wunsch der Ortsgruppe nach einem gemütlichen Versammlungsraum sei endlich in Erfüllung gegangen. Ein guter jüdischer Geist solle ausgehen von diesem Haus ins weite Land. Ein dreifaches Hedad auf eine glückliche Zukunft, in das die Versammlung ^geistert einstimmte, schloß seine Rede. Nach kurzen Dankesworten des Erstchargierten an alle Redner schloß der überaus eindrucksvolle Festkonvent mit dem Absingen der Hatikwah. «EESHESEi rSBBiliai «&£■■< Die Dolevlasche. aauODDüooun; Das Alter der jüdischen Niederlassung in Rumänien. Bekanntlich wurden die in Rumänien wohnhaften und dort geborenen Juden bis vor kurzer Zeit als Fremde behandelt. und erst jüngst hat der Friedensvertrag die Frage der jüdischen Bürgerrechte gelöst. Jnteresiant ist. daß ein Teil der jüdischen Bewohner von Rumänien auf einen längeren Aufenthalt in dem Balkanreiche zurückblickt als die Rumänen selbst. Als die Romanen in das damalige Tacien kamen, bedienten sie sich der Juden als Dolmetscher bei der einheimischen Bevölkerung, und ein Dekret des theodosianischen Kodex vom Jahre 397 spricht ihnen den kaiserlichen Schutz für ihre Gotteshäuser zu. Nach einer alten überliefenuH, die der Wahrscheinlichkeit nicht ganz entbehrt, sollen dictum Judentum übergetretenen Chazaren, deren Staat sich über Südrußland und Kleinasien erstreckte, mit einem starken Heere im 8. Jahrhundert aus Südrußland in die^ Donaugegenden eingedrungen sein, und durch etliche Zeit soll der jüdische Glaube im Lande der vorherrschende gewesen sein. Als die Moldau und die Walachei unter, türkische Oberhoheit kamen, gab es in dem heutigen Rumänien sogar einen Fürsten, jüdischen Ursprunges. Emanuel Aaron, welcher seine 1573 erfolgte Wahl dem italienischjüdischen Arzte Salomon Aschkenasy dankte, der eine der einflußreichsten Personen am Hofe des Sultans war. Aber der Fürst verließ den Glauben seiner Väter und wurde ein grausamer Verfolger seiner Brüder, von denen er etliche tötete, wähend die anderen aus dem Lande gejagt wurden. — Die späteren rumänischen Fürsten haben sich das Beispiel ihres Vorgängers auf dem Thron anscheinend immer zum Vorbild genommen. DDaDdaODDDDaBDOODD DD aDDDDQDDDDDODOaDDDa ° a o □ a Dev Wereinsvote. g a ' g □□□□□□□□□□□aaaaaaoDD a □ oaDDaaaoaomiadDaa Wir stellen diesen Platz allen jüdischen Vereinen frei zur Verfügung, um hier ihre wöchentlichen Veranstaltungen kurz anzukündigen. verlln. Berlin NW. 7 4 Millionen 'eingezählt worden. Jüdischer Naiionalfond» e. B. Postscheckkonto B Rr. 38247. Bon den im Jahr« 1920 aufzubringenden sind bi» zum 10. Februar l l6 432.03 M. eingezahlt w Sann. Recht2«wä^t"l^*i§'h^"^* Kameraden", Borsitzende: grau Dienstag, den 24. Febr, 4 Uhr nachm., Mecklnhetmer Str. 64: Literarischer Nachmittag. - Rittmach, den 26. Febr., 4 Uhr nachin., Kaiser Friedrtchstr. l: tzrtmaachmttta,. 1 8*»«. DrtffrmMK. Vorsitzender: Mar «oldreich. Beuel. Jriebrichstr. 1b. Jeden Dien»tag Abend 8 Uhr Weberstraß« 81: Zionistischer Stammtisch. ' Coblenz. Juna-Jüdisch« Vereiniating. Jeden Montag 8 Uhr vortrag»- abend in den Raumen der Eintracht-Loge, Flortnsmarkt. Godesberg. Am 28. Februar findet in den Sälen de» Rhrinhotel Dreesen ein Festball statt. Ter Reinertrag ist zum Neubau der Synagoge bestimmt. ««In. Jüdische Lesehalle, Rubensstraße 331, geöffnet an Wochentagen von 0—8'/, Uhr abend». SamStag» und Sonntag» von 3 Uhr mittag» bi» 8'/, Uhr abend». Jüdischer Turnverein. Sonntag» morgen» von 8 Uhr ab Fußballspiel auf dem Spielplatz« vor dem Lindentor. — Montag» 8*/t Uhr: Bortraa in der Lesehalle, Rubenistr. 33. — Mittwoch» abend» von 8—10 Uhr: Damen- und Herrenturnen in der Turnhalle der Schule Richard-Wagnerslraß«. — Außerdem alle 14 Tage Vortrag im Schulzimmer lklapperhos 38. /Nähere» durch die Geschäftsstelle Kysshäuserstraße 9.s ltlaycn. Jüdischer Jugendbund. Am SamStag, den 28. Febr., findet in Mayen ein Purim Ball statt Nähere» in der Anzeige. Wiesbaden. ' Zionistisch« Ortsgruppe Santttag, den 21. Febr.: Vorlesung de« Schauspielers Herrn Konibad-Franksnrt au« jiddischen Werken tPerez, Schalem Bleichem u. a.). Rädere» wird »och bekannt gegeben. — SamSiag, den 28. Febr : Di-kulstoneabend über KiatzkinS „Probleme im modernen Judentum". Rrse e»t: Herr Ehojim Spett. — Sämtlich- Verträge finden jeweils abend» pünktlich 8 Ubr im BcietnSlvkal, Hotel Prinz NicoiaS Nlcoladstraßr, statt Gäste jedr'zeit willkommen. .-otlesdieitjl in »Wenn unb Meuek. Bonn. Freitag den 20. Febr.: AbendgotteSdienst 0 30 Uhr. SamStag den 21. Febr.: Morgengottesdienst, NeumonvSweihe und Predigt 9 Uhr. Nachmittag» 4 Uhr Jugendgottesdienst. SchbbathauSgang 6 60 Uhr. Werktagsgottesdienst morgen» 7'/, Uhr, übend» 6 Nhr. Beuel. Freilag den 20. Febr.: AbendgotteSdienst b.30Uhr. SamStag den 21. Febr.: MorgcngottcSdienst 9 Uhr. Minchah 3V, Uhr. Ausgang 6 52 Uhr.! Familiennachrichten. I von». Am Tan,»tag. den 21. Februar, begeht Teddu Schatz,! Sohn de» Herrn Max Schatz, die Fe>r letr er Barm zwoh Held- und Mechsekmarkt. E» kosteten in Cälrr am 17. Febr. | Mark i hric denSkur« Mark 1 Pfund Sterling „ . 336-338 ' ' 20.41 100 sranzös. Frank . . 698-700 81.- 100 belgische!t 728-729 112.60 100 schweizer. H * 1618-1620 81. - 100 holländ. Gulden . . 3623 - 3675 \ 168.75 100 dsterrrich. Kronen. . 36 - 36 j 86- 100 rumän. Lei . . . . 137-138 I 81.- 1 amrrlkan. Doll-r. . 98-100 I 4.24 Merkender der Woche. Februar «dar 19.0 5680 -rettag. 20 Febr 1 Neumond II TamStag ... 21. , 2 rramn Sonntag.... 22. „ 8 Montag. 23. „ 4 VienStag.... 24. . 5 Mittwoch....’ 25 . 6 Donnerstag. 26 . 7 Freitag. 27. . 8 Samstag... 28. ,, 9 rmr -