Mannheim
Compact Memory

Jüdischer Bote vom Rhein · 1920-01-23 · 34 (23.1.1920) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
2 (1920)
Issue
34 (23.1.1920)
Date
1920-01-23
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/3947615-6435930-6437077--0424-3948004
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

JÜDISCHER BOTE Mschetal iektn Jrtitaf. perl« 7» Pf. «»»all. Au b»tt«hrn «mch sloultue Popävner »Ser b»rch br» Lotenverlog In Bonn. VOM RHEIN Jüdisches AoMsvlult «nidgtn^nt«: «Off. fit kt« viergffp. fctUitUr. Die ga»»r Geile »ms«hi STvAellra. Popschttkkont« B»lentzetl«ß v«nu, Klln -t. 74747. Hera»»a«s»k«n »on Rabbiner Or. KmiL AoHn» Bonn. Schristleitung und LeschLsteßel«: Sann, Bridergaff« A3. fßtmmit -4 j Monn, 28. Januar 1920. — 3 KchebaL 5630 2. für die jOdifchtn Kinder Vllüvsl 3. Ausweis. ftw Aufnahme von Mindern «rftätten sich bis Montag, den 1*. Januar, bereit: »: Arthur Stetnftld. Aaslar: Simon Hertz. Kvefelb-Lian: Rcwhael Simon. " i»M: S. Samuel (2 Minder). S. Teitler. iforft: Frl. Bertha Samuel, sch: <$uft. Heumann. Gust. Gabriel, David Gärtner, Moritz Gärtner, Mlli Gottschalk, Felix Haimann, Isaak Hartmann, Juda Hartmann, Frau Math. Herz, Isidor Hirsch, Jak. Kaufmann, Kiltus Kaufmann, David Mayer, Nathan Rosenthal, Albett Schloß, Ferdinand Schwab, Gustav Treidel, Julius Treidel. Miiutz: Aron Jacoby, Emil Hertz, Hermann Hertz. Otzenrath: Siam. Obettänder. Scheidt: Max Frrnkel, Josef Gottschalk. Goden (TaunuS): vr Kallner. Insgesamt ausgewiefen 106 Kinder. Näheres über die Ankunft der Kinder 4vird noch bekannt gegeben. Da Eil« nottut, bitten wir alle. die> noch Seadfichttgen, ein Kind zu nehmen, sich umgehend zu melden. G Spendenausweis. Ahrweiler: Abr. Bär 50 M. Herbert Bär 5 M.. Jsachar Bär 50 M., I. Gärtner 25 M., A. Gottschalk 5 M., Moses Heymänn 50 M., Frau M. Heymann 25 M., Zwi Leibowitz 10 M., I. Levy 20 M., Willy Levy 50 M., LouiS Metzger 10 M. Alfter: Ges. bei der Beerdigung von Fritz Coßmann 50 M. Altenahr; Karl Schweitzer 25 M. Bonn: Frau Jansen 20 M., Frl. Em. Fränkel 30 M. Frau Katzenstein 10 M., Ad. Levy 500 M., Schuhwarenhändler in Pirmasens (ges. d. Ad. Levy) 500 M., D. Waller 50 M. Boslar (d. Jakob Hertz): Alex Hertz 20 M., Jakob Hertz 1 100 M., Frl. Mina Hech 20 M., Simon Hertz 20 M., Ad. Boß 20 M., Arthur Boß 20 M., Em. Boß 20 M., Hermann Boß 5 M., Sammelbüchse 10 M., Johanna a(Tetz) 2 M., Gustav Heumann in Hompesch ark. Koblenz: L. Roienthal 50 M. Köln: Geschw. Kronenberg 50 M., Wolfs u. Söhne 50 M. Krefeld: Geschw. Levitious 150 M. Dernau: M. Bär 20 M., Sally Meyer 10 M., Jakob Schweitzer 50 M. ___— Dierdorf (d: Abr. Hirschberg und Lehrer Ginsberg): Atth. Berg 25 M., Siegm. Cahn 25 M., M. de Cromme 5 M., Alex Daniel 25 M.. M. Frowein 100 M., Lehrer Ginsberg 10 M., Samuel Herz 50 M., Abr. Hirschdem 25 M., Alex Hirschbera 20 M., Frau Jonas 5 M., David Kahn 5 M., I. Kahn, Görshofen, 20 M., Jak. Marx 30 M.. Jon. Meyer, Luxemburg. 25 M„! Geschw. Salomon 5 M„ L. Salomon 1 M°.. Moritz Salomon 30 M., Samuel Scheier Wwe. 10 M.. D» vid Seligmann 40 M., Emil Seligmann 15 M.. Mag Seligmann 10 M., Moses Seligmann 20° M.. Nathan Seligmann 10 M., Paula Seligmann 2 M.. Siegfr. Seligmann 50 M., Ferdinand Sttauß 5 M. Düren: Chewrah gemillus chassodim (ges. d. H. Leven) 265 M. Hellenthal: Sam. Kaufmann 25 M. Illingen: Albett Müller 20 M. Kerpen: Jüd. Jugendbund 245 M. Linz, a. R.: Heinr. Bermann 15 M. M. Gladbach: Max Reinemann 100 M. Müntz (d. Jak. Hertz): Frl. Baum 10 M.. Emil Hertz 50 M., Herm. Hertz 20 M., Aron Jacoby 10 M. Opladen: Israelitischer Frauenverein 500 M. Insgesamt ausgewiefen' 6939 M. und 1650 Kr. Geldsendungen erbitten wir. an unser Postscheckkont«: Botenverlag Bonn, Amt Köln Nr. 74 747 mit dem St»» merk „Wien". Der „Jüdische Bote vom Rhein". Bonn, Brüdergafse 52. DaaDDDoaaaaiiflacaiaiiwiaDDaDaiiaoaoaDoaoaoaü D 8 a a □ _ aoaaaaDaaoaaaaaaaDiaioioiaaaDDaDDoaaaaawiDa WochrnadschuUt ms. Stille. Mose aber sprach »um Volke: .,Flechtet euch nicht! Steht still und sch«ut die Hilfe Botte«, di« er euch heute bereiten wirddenn wie ihr heute die Egopter gesehen habt, werdet ihr sie in Ewigkeit nicht wieder sehen I Bott wird für euch streit«», ihr aber sollt stille sein!" 2. Mose, 14, 18—14. Dem Mutigen hilft Gott! sagt das Bolksspttchwort. Das heißt, Gott will, daß wir Menschen uns ansttengen sollen, er will, daß wir schaffen, ttngen, raffen, streiten. Das ist kein rechtes Vertrauen auf ihn: die Hände in den Schoß legen und ihn sorgen lassen. Zwar heißt es von ihm, daß er es seinen Lieblingen im Schlaf gebe. Wer aber hat den Mut, sich für Gottes Liebling zu halten und Lieblingsrechte zu beanspruchend Nein, Kampf aus eigener Kraft will Gott. Einmal hat Gott eine Ausnahnie gemacht. Einmal hat er den Kampf aus eigener Kraft verboten. Das. war am Schilfmeer, am größten Tage Israels. Da sprach er zu dem Volke, hinter den, die Egypter tobten: „Schweiget, ich werde kämpfen." Da sprach er zu der Nation, vor der das Meer brandete: „Steht still und schaut die Hilft des -Herrnl^—Niemals^ hat Gokt die Menschen so vor seist Wunder hingestellt wie da. Es war das einzige Mal, daß. Gott seine Hilfe zum Schauspiel machte. Er spielte ihnen sozusagen in der Majestät seines Wittens seine Herrlichkeit vor. Steht still und schauet! Rühret nicht die Hand! Wohl seid ihr gerüstet ausgezogen; aber lasset die Schwerter hängen, die Speere angelehnt l Und Israel schwieg und sah zu. Die gewaltigste Handlung seiner Geschichte rollt sich vor ihm ab. Im klaren Bewußtsein seiner Sinne ttlebte eS das

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.