Jerubbaal
- Journal
- Jerubbaal
- Volume
- 1 (1918-1919)
- Issue
- 6 (9.1918)
- Date
- 1918-09-01
- Page
- Seite 213 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Auszug der Jugend zum Aufbau Zijon. 213 2. daß die Organisation alle Mittel aufbiete, den Weg der Hechaluz^ gruppen durch finanzielle und öffentliche Institutionen zu unterstützen. Die einzelnen Hechaluzgruppen haben gegenüber der Gesamt-Hechaluz* Organisation zwei Aufgaben, über die sie auch an die Gesamtorganisation ständig Bericht zu geben haben. Dies sind: 1. Die Vorbereitung durch Hebräischlernen, Besuch von Adkerbauschulen, Handwerkerschulen, Anbau auf geeigneten Grundstücken usf. 2. Die Heranbildung von jugendlichem Nachwuchs, der nach einiger Zeit an Stelle der heutigen Gruppen treten soll. Alle Vorbereitungen, die getroffen werden können, damit die lieber^ Siedlung unmittelbar nach dem Kriege beginnen könne, werden von der Gesamtorganisation sofort getroffen. Dazu gehört vor allem die Sicherung der Pacht eines unbebauten, erst uibar zu machenden Landesstriches von der Größe vieler Kolonien, die für die gesamte jüdische Jugend bestimmt ist. Ferner die Sicherung eines langfristigen und ausgiebigen Kredites für die ersten, wenig ertragreichen Jahre und für die Anschaffung der nötigen Gerät£. Die Schaffung vorbereitender Schulen und Institutionen haben örtlich zusammengefaßte Teilorganisationen der Hechaluzgruppen zu übernehmen, die Gesamtorganisation unterstützt nur die diesbezüglichen Bestrebungen. Die einzelnen Gruppen melden der Gesamtörganisation die Zahl der marschbereiten Mitglieder mit Angabe der nötigen Daten über Alter, Geschlecht, Vorkenntnisse, besondere Eignungen etc. <Ärztliches Gut^ achten ist wohl notwendig für die Beurteilung der zu erwartenden Arbeitsleistung, kann aber eine Entscheidung über Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit, nicht beinhalten. Zwar muß der Hinübergehende, gesundheitlich nicht fähige, vorauswissen, daß er unter dieser Arbeit wahrscheinlich zugrundegehen wird, aber wenn es so sein Wille ist, so ist dies Recht und seine eigene Sache, denn es ist auch Zugrundegehen für Zijon besseres Los, als im Galuth seiner Gesundheit krüppeln.) Sobald die Beendigung des Krieges es ermöglicht, geht die erste Schichte der Hechaluzgruppen, deren Marschbereitschaft von dem Augenblick der Bildung der Gesamtorganisation begonnen hat, als Ärbeiter-Pionier^Bataillon formiert nach Palästina und beginnt jenen ganzen Komplex urbar zu maqhen, der der jüdischen Jugend bestimmt ist. Diese Pionierarbeit auf dem Grund und Boden der gesamten aus^ wandernden Jugend dauert je nach den sich ergebenden Verhältnissen und Notwendigkeiten zwei bis drei Jahre. Während und nach dieser Zeit sind in den Galuthländern aridere Hechaluzgruppen marschbereit, die Hinübergehen, das Pionierbataillon zu ergänzen. Durch Wahl und Los scheidet, dem Nachschub und dem Bedarf entsprechend, Gruppe für Gruppe aus dem Pionierbataillon, um dasjenige Landstücfe, das ihm nach Wähl und Los zufällt, zu ständigem Bau zu übernehmen. Die Zeit der Pionierarbeit ist nicht nur geeignet, ein weites Land für den weiteren Nachschub urbar zu machen, sondern sie kann auch den Äusgewandernten, mögen sie sonst was für Kenntnisse immer mitgebracht haben, die Möglichkeit geben, den nunmehr dauernd übernommenen^