Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Neunter Band (1873/78)
- Issue
- I. Heft. (1873)
- Date
- 1873-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 12)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 4 — 80 muss or für ans glaubwürdiger erscheinen und einen . grössere Werth haben. Es wird dieses auch ohnehin durch eine gründliche Abhandlung über den arabisohen Paraphrast d^s-IVrßtlöhes Esdra, in der Eichhorn’schen Bibliothek, hinlänglich bestätigt. Da ich sie nicht zur Hand habe, so kann ich den Theil nicht bezeichnen, in dem sich diese Dissertation befindet, sie lässt sich jedoch leicht durch qas Verzeichniss herausfinden. Dort wird nun nachgewiesen, dass der Paraphrast sich es ansehr vielen Stellen erlaubt, den Text nach Belieben zu verändern; und zwar oft desswegen, weil ihm das Berichtete unwahrscheinlich erschien, er aber an dessen Stelle nach Art der Harmonistik etwas Wahrscheinlieberes setzen wollte. Es war dieses in vorliegender Stelle offenbar ebenfalls der Fall; die Zahl im lat Urtext ist ganz ausser dem Kreise jeder Erwartung, und er erlaubte sich daher eine andere Zahl an deren Stelle zu setzen; die ihm probabel erschien, und zwsr 70 aU heilige Zahl und 24 als die der vorhandenen Bücher. Doch wir wollen nur die Wahrheit, und müssen uns also grade für die unwahrscheinlichere Zahl des Urtextes erklären. Da nun aber ihre sonderbare Präcisioa sie aus dem Gebiete jeder Fiotion fern hält, und eine Erdichtung, durch ihre jeder־ Vermuthung entfremdetes Bestimmtheit, fast undenkbar ist, so müssen wir in so weit ihr eine historische Tradition zu Grunde legea! dass so wie diese Zahl mit keiner der möglichen Ab• theilungen der biblischen $ücher congruent ist, die mit derselben bezeichneten- Bücher ebenfalls keine Identität mit den Unsengen haben. Wir hätten nun aus dieser Stelle den Schluss zu ziehen, dass wen» nach Entfernung des ,fingirt Wunderbaren in dieser