Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 152 (sequence 116)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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dagegen, im eraten Capitel, würde ein solches Verl ren an den naiven und gewissenhaften Zettel den Webj im Shakespeare’schen Lustspiel erinnern, der, um 1 hohen Damen die Furcht zu benehmen vor dem 1 der Bühne auszufuhrenden Scheinmord, auf den ' kam, ihnen vorher ״verblümt“ verstehen zu geh dass die Leute mit ihren Schwertern eigentlich kei» Schaden thun wollen, dass Pyranius nicht wirkhch I gemacht wird, ja dass er, der Pyramus gar Pyramus ist, sondern der ziemlich ungefährliche Zd der Weber. Jeder wird einsehen, für den Autor I helet’s wäre das denn doch zu naiv. Ewald und Hitzig behaupten, bei der Abfassni des Buches scheinen spätere nachexilische Zeitverbi niese entscheidend gewesen zu sein. Das Volk damals unter einer fremden, tyrannischen Ilemd gestanden, deren schweren Druck es schmer fühlte. Durch die harten und langen' Leiden grosse Verwirrungen in den Verhältnissen entstandl und dadurch vermehrt worden, dass täglich nei Schriften erschienen, welche sich mit den Rät! jener Zeit beschäftigen und so mannigfachen Irrth« nach Ewald s eigener Meinung auf die bedrückten und' wirrten Geister wirken, nicht durch eine marktechreieri Ueberschriit neugierige Leser anlocken, um den Betrog*® nachher in’s Gesicht zu lachen, sondern durch den ׳ monischen Namen seinen Lehren eine dauernde Autonil verschaffen, die er auch am Ende des Buches nicht.ף leicht hätte zerstören dürfen. ITebrigens bedeutet T*1 auch: ״ich bin geworden“ Gen.^3. 20; P8. fiO, Bävernik’s hist.- krit. Einl. II. p. 360, Keil’s Comm. י• j 12 Proph. p. 271.