Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 148 (sequence 112)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 148- Volkes, wenn man darin eine gerechte Strafe (B die 'l'horheit des Pürsten sieht. ״Nichts Neues unte der Soqne“. Haben wir uns bei der Betrachtung der Salomo nischen Geschichte etwas länger aufgehalten, so könne wir uns jetzt desto kürzer fassen; ein grosser Thei der Angriffe ist dadurch bereits entkräftet und wi wollen nur Einzelnes reproduciren. Der missmuthige Ton, welcher sich durch di ganze Buch zieht, die Betrachtungen über die Nichtig keit und Flüchtigkeit des Erdenglückes, die Klag« über die Nutz- und Erfolglosigkeit jeder Weisheit - sie können kein Hinderniss abgeben für die Annahm einer Salomonischen Autorschaft. Ebensowenig di Aeusserung 7, 10, wo die Vergangenheit auf Kootii der Gegenwart hervorgehoben wird M) und die andern! unzufriedenen Bemerkungen über die unweise Yer theilung der Ehrenstellen und Aemter, über die eing» brochene schlechte Verwaltung im Staate״). And 7, 16 —18, wo er der Schlechtigkeit der Weiber g» denkt, kann kein Stein des Anstosses sein für die ata Auffassung. Er gerade hat sie durch und durch kenn« gelernt und gesehen, welchen schlechten Einfluss «1 auf seine Regierung geübt, wie sie ihm durch ihm Schwelgerei und ihren Götzendienst das Herz sein«• Volkes abwendig gemacht, und in welch unseligen 7*• stand das Reich dadurch gebracht worden; von ihm. wie von keinem Andern ist ein solcher Ausspruch erwarten. ״Er weise aus eigener Erfahrung, wie d» ••) Knobel. Com. ü. d. Buch Koh. p. 78. — "1״ Vgl. Einl. in d. heil. SS. des AT. II, p. 849.