Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 134 (sequence 98)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-134 - glaubte man früher durch die Unverftusserlicbkert" des Orundeigenthum8 einen wirksamen Damm ontge gengesetzt zu haben; nun aber wurde diese KrankM von Arabien aus mit den SchätzenGoldes eingeschlepp und einzelne Aussprüche Kohelet’s zeigen, dass a auch bald einen acuten Charakter angenommen ״). Dt grosse Handelsverkehr hat die Einfacheit verschwinde lassen und ein Haschen nach Besitz und Erwerb e! zeugt, das von Vielen als ein grosses Uebel angcsehe werden musste und dessen auch Kohelet mit scbraen liehen Worten gedenkt. Die neu oingeführte oriental sehe Pracht, die vielen Bauten und Anlagen, wiek stehende Heer von 12,000 Keitem verschlangen unji heure Summen M) und wenn, wie sich vermuthen läa ״Salomo an dem von Opliir kommonden Golde nid **) Levit.25,10-16 f. — *׳) Kol!. 10,5: ״Der Schlummer bei« dem Arbeiter, ob er viel oder wenig genösse und nur die SW gung des Reichen lässt ihn nicht schlafen“. Das ödere Cj genliberstellen des Reichthums und der Armuth, die wb Koh. finden kann nur für die friedlichste Zeit der voreilig Periode passen; dagegen in und nach dem Exil haben * die Geister gegen den äusseren Feind gewendet, mit Ge!< Sätzen zwischen Heidenthum und Judenthum, Heiden und beschäftigt. Dieser Umstand allein macht schon die Entsteh* Kohelet’s unter einer heidnischen Herrschaft iinwnlirschfinb diese hat ju Reich und Arm gleich unterdrückt. Wenn (Theol. Jahrb. X p. 447) sagt: ״die geschichtliche VorausseU® des Buches ist der Verlust des nationalen Dascin’s, denn' dies giebt dem Leben seinen Werth“, so hat Koh. selb«11 diesem Irrthum sehr wenig beigetrngen; die schlimmen ns״ nalen Zustände, das Wehe und die I.eidcn des -Volkes, das on* einer heidnischen Herrschaft schmachtet — werdfcn von ih® feiner einzigen Sylbe bedacht. ג") I. Kön. 5,6; vgl. 10,26—291