Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 133 (sequence 97)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3768355-7182392-7182495--1343-3770432- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
- 133 — N8 Wasserleitungen und Brunneni־) einrichten und trief tyrische Bauleute und Künstler, um auf dem erge Moria den herrlichen von vielen Priesterwohn- ■gen, Opferstätten und Altären umgebenen Tempel ifcurichten, der wegen seines Reichthums an Vergoldg und Zierrath Gegenstand allgemeiner Bewunderung ■ ״). Die öffentliche Sicherheit schützte eine strenge fei54), deren Thätigkeit sich wohl nicht auf die uptstadt allein beschränkte. Die Künste des Frie- »«traten nunmehr in den Vordergrund; Wohlstand, tkhthum, Bildung waren die hohen Güter, denen tlomo seine vorzüglichste Sorgfalt zuwendetc und ״es!wirklich überraschend zu sehen — sagt Ewald —, wie keil sich die friedlichen Künste in Israel zu einer nt ausbreiteten, da in ganz Europa Alles noch soweit »ihrer Möglichkeit entfernt war“55).- Allein mit der Civilisation kamen auch die Civili- ®«nskrankheiten in’s Land, im Gefolge des Reich- *יט und der Ueppigkeit kamen Gewinn- und Ge- ״Wucht, Schwelgerei und Verweichlichung, deren iliinme Folgen sich eben so schnell bemerkbar whten. Das Volk, bis dahin an patriarchalische Ichheit und Genügsamkeit gewöhnt, ward mit einem de auf Bahnen gedrängt, die ihm keineswegs nur •Wich und heilsam sein konnten. Die Gegensätze *1•chen Reich und Arm, Besitzenden uud Besitzes- *ea, haben sich durch den Merkantilismus ungeheuer ״eh ausgebildet. Dem Einbrechen solcher Zustände Ewald, das Volk Israel III. p. 62, 69 1'. — 13J I. Küii. 6 H. Chron. C. 3 und 4 f. — 5O Vgl. HL. 3, 3 f.; 5, 7 *־ *') Ewald a. a. 0. p. 26.