Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 70 (sequence 34)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 70 — I. Sehr nahe liegend ist das fast trivial geworden Bild des ״Tropfens (עפה, arab. קטדה) vom Meere oder Ocean.' Es wird dem Dschemschid in den Mm gelegt (Hagi Khalfa 111,449) und findet sich z. B. u Ende einer Rhetorik (Cod. Escurial 506 bei Casiri 1,147 Mose Ibn Esra in seinem arab. Werke ins. drück 8ein Yerhältniss zu seinem Lehrer Isak Ibn Gajjat i folgender Weise aus (Catal. Bodl. S. 1711): ״Mei Bächlein ist ein Tropfen aus seinen Meeren, di Wenige in meinen Händen eiu Funken aus seiuei Lichte“. Vgl. auch Ben Sira bei Geiger, D. M. Zöi schrift XII, 536; Abraham Abulafia bei Jellinek, Fla und Kabb. S. 19. ״Ein Tropfen aus dem grosse Meere“ (d. h. Ocean) hat Nachmani zu Genesis (t C'ol. 4 ed. Pressburg.) II. Das Sandkorn, ursprünglich als Sand am Meeri neben den Stert!ent das alte, bekannte Bild der Meuf bildet bei Ben Sira 1. c. die Paraljele des Tropfen« wie im Talmud Horajot 10 a auf die grosse Zahl de Tropfen im Meere hingewiesen ist. III. Das Seitfkorn (ג־גיי'חדז־ר, arab. דיה), oben falls wegen der Menge (z. B. der Aussaat, 8. Bah Batra f. 73 a, Nasir 1,5), insbesondere als kleines 6« wicht. Ein arabisches Sprichwort (bei Freitag, U!* 581) lautet: ״Des Geizigen Händen entfallt kein Seid körn“. Ein Senfkorn und die Sphäre der Fixstd* [die grösste unter den Sternsphären] sind ein and« ähnlich in Bezug auf die drei Dimensionen, ob*®) Letztere ausserordentlich gross, Ersteres ausser« dentlich klein ist (Maimonides, Moreh i, 56, s. tnm Munk’s franz. LJebers.), und ähnlich bei Abraham