Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 66 (sequence 30)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 66 — Bedingungen, unter welchen das Schriftenthum sein( " Anfang genommen, die gegenseitigen Einwirkung» verschiedener Kreise u. s. w. Sie benutzt die Ergel niese aller anderen Forschungen, um schliesslich ei Urtheil über die Cultur der Nation zu begründe welche die Trägerin der betreifenden Literatur g worden. Auf jüdischem Gebiete werden alle derart( Untersuchungen um so mühsamer und verwickelt als die jüdische ״Nationalität“ selbst in eigenthüm eher Weise allerlei Wandlungen unterlegen, Schi platz, Sprache, Sitte uud Bildung, Verkehr init And ren und Theilnahme an deren Schriftkreisen ven ckeltcrc Verhältnisse darbieten. Hier trägt je» Grundarbeit den Charakter der ״Mosaik“, um.i Wortspiel anzuwenden. Aus kleinen, verschiedenfarh gen Sternchen ist das Gesammtbild zusainmenzusetiei sic müssen aus aller Welt Enden zusammengetrag« werden. Dem ungeduldigen Drängen nach vollendete Kunstwerk muss der Minenarbeiter mit Ausdauer ai Selbstverleugnung entgegentreten, durch den Zoll גהר יחיפוה נמפח־ד לנידן :ראה:' (Jes. 5,19) sich nki irre machen lassen. — Ideen und Einkleidung, Begriff und Ausdi« sind für den heutigen Standpunkt der Beurtheilui des Geistes nicht mehr"",getrennte, mit Bewusste« und Willkür vereinigte Elemente, sondern nur rfl schicdene Seiten derselben1 Thätigkeit. Die Geschieht der Sprache u^d ihrer Erzeugnisse ist die Geschieh* der Entwicklung des Denkens und Empfindens selb* der verwandelte Ausdruck ist die verwandelte