Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 43 (sequence 7)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- 43 Finden wir nun aber auch nicht einen wirklichen Ausspruch einer Synode über eine solche Zusammen- Stellung erwähnt und bestätigt, 80 müssen wir, da wir nichts desto weniger im Bunde eine Sammlung von Büchern vorfinden, dieselbe obwaltenden Verhältnissen nischreiben. Wir müssen sie, durch verschiedene Umstände als von sich selbst entstanden annehmen; nicht als habe der Beschluss einer Behörde eine solche Bibliothek geschaffen, sondern die Stellung dieser Büeher und ihr Schicksal habe sie von selbst zusammengeführt zu einem Bunde. Und solches glückliche (Schicksal, glaubten viele Gelehrte, nach der Vermuthang Eichhorn’s, lediglich in einem Zufalle zu finden. Bin solcher war es, der gerade diese und keine anderen Bücher dem allgemeinen Untergange entriss und erhielt; ihr hohes Alter hatte ihnen Achtung in den Augen des Volkes verschafft. Als Gefährte desselben Schicksals, als Kinder einer untergangenen alten und derselben Zeit, haben sie sich vereinigt und zusammengefunden. Das Volk freuete sich der Vereinigung solcher Ueberreste, achtete sie heilig und bewahrte sie gläubig aus Pietät in tiefer Verehrung einer späteren Nachwelt. So weit Eichhorn’s Ansicht. Betrachten wir jedoch das Verhättniss genauer, M stellt sich das Unhaltbare dieser Hypothese von selbst heraus. War es ein Zufall, der diese Bücher settete, warum erstreckt sich die erzählte Geschichte, die sie enthalten, gerade nur bis auf den Bau des weiten Tempels, und nicht in Einem Buche etwas d״über hinaus. Josephus dehnt die Zeit der Ereig- ®“»e bis auf Artaxerxes aus, verrauthlich weil er die Buches Esther um diese Periode