Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- I. Heft. (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3768355-7182392-7182493--1204-3770290- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
s Bibel and biblische Geschichte ln der mohammedanischen Literatur. Die beiden grossen Tochterreligionen des Juden« hums haben zu seinen heiligen Schriften •ine rerpchiedene Stellung eingenommen, entsprechend den Umständen, unter welchen sie ans ihm herrhrgingen. He Gründer des Christenthums, selbst Juden und den Urkunden ihrer ursprünglichen Religion anhänglich,;tben dieselben nicht auf, benutsten sie vielmehr als ndlage des neuen Glaubens, und fast gleichberechrieht das Christenthum bis heute alteB und neues Testament als seine Bibel an. Muhammed, der Stifter Islam, giebt seine Sendung swar als Fortsetsung ▼on Zeit zu Zeit >ur Verbreitung der Gotteser• kenntniss ausgesandten Propheten aus, er hält sich für len Abschluss der Reihe dieser Männer, aber was er fon ihnen weisa, das musste er nur aus mündlicher |nU1lnng oder aus der getrübten Quelle juden-chriet- 1der Schriften schöpfen. Die heilige Schrift selbst ['e'bt seinem Gesichtskreise ferne und um sich gegen ®griffe der ״Schriftbesitzer“ zu wahren, giebt er sen Koran als Abschrift aus dem im Himmel anf-, *ährten ewigen Buche aus und erklärt die alten sbüoher für gefälscht, so oft sie von'den Jwitum vni t