Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- VI. Jahrg. (1868)
- Issue
- I. Heft. (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 69)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- 67 - leicht denken könnte, da sich’s. am eine Wüstenreise ’ % handelt, welche für den Araber, freilich weniger um ihrer Schrecknisse, als ihrer anziehenden Momente willen, die sie* bietet, elien ganfc besonderen Beiz hat. Aach aus dieser Kaaside geht es deutlich hervor, dass ihr Dichter fern von dem Fürsten, den er besingt, gelebt habe. Denn abgesehen davon, dass er sagt, seine Seele sei verstört* in der Erinnerung an ihn *), eine Redeweise, aus der man bei arabischen Dichtern nicht immer auf eine wirkliche Trennung schliesen darf, trägt er in den beiden vorletzten Yersen — hl Graetz’a Blumenlese ist der Anhang fortgeblieben — dem Gefeierten Gr&sse an die Häupter der ehrwürdigen, Akademie auf, an die entfernten Edlen, die seiner Seele nahe sind, der vor Verlangen nach ihnen bangt. — Mir scheint die Annahme nahe zu liegen, dass der Dichter von Saragossa auB, wo Aboul Walid einen Joseph ben Chasdai aus Cordova getroffen hat 6), sich mit diesem Herzensergüsse an den Vezir in Granada gewandt habe. , * Die Berichtigungen, die Geiger für die Herstellung eines oorrecten Textes an die Hand giebt, sind von wesentlicher Bedeutung; auch ich habe in einer Handschrift noch einige nicht unwesentliche Yerbesserungen zu der in Rede stehenden Kaaside gefunden, die ich an einem anderen Orte mittheilen werde. *) Das scheint mir wenigstens der Sinn von den Worten; “ואל זכרו טונלנוה" zu sein. •) Dessen Identität mit dem unsrigen neuerdings wieder in Zweifel gezogen wird. S. Geimtrt Zeitschrift f. Wisssch. u. Leben 1867 Heft 11, S. 124. Bcrlia, den 24. Februar 1868. Dr. J. Egera. 5