Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- VI. Jahrg. (1868)
- Issue
- I. Heft. (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 21)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- 19 — keit nach allen Richtungen hin zu ermessen und m Betracht zu ziehen. ׳ Die Juden machten natürlich Vorstellungen wegen Hinausechiebung des Termins, und baten, man möge ihnen wenigstens gestatten, noch«den künftigen Winter in Nürnberg bleiben zu dürfen.־ Auf dieses demüthigst angebrachte Gesuch der Israeliten glaubte Ein, nach dem ersten Freudenräusche wieder nüchtern undwohlweise gewordener Rath unbeschadet seines, in Bezug auf Fürsichtigkeit weitverbreiteten Rufes: ״Bis Nfirabergrr häagra Krinrs, Sie kitten ihn znnr!M eingchen zu dürfen, wenigstens insoweit, dass er den Termin auf: — ״Lichtmess nächsten' Jahres“ anberaumte und in Folge wiederholter Vorstellungen der Juden denselben noch bis Mit fasten hinausschob. — Hiezu muss jedoch bemerkt werden, dass diese Vergünstigung nicht etwa aus ״Humanität oder gar christlichem Mitleid gegen die Israeliten“ Platz griff, sondern hauptsächlich, — damit die wohllöbliche Bürgerschaft Zeit habe, etwa noch rückständige Pfänder mit gehöriger Bequemlichkeit einlösen zu können. - < " .Damit aber die Israeliten ja nicht glauben sollten, Beine Majestät der Kaiser und römische König Mazimiliau lasse mit sich scherzen; damit sie erkennen möchten, ihrem SchuTz- und Bchirmherrn sei es mit der, von christlichsm Hochsinne zeugenden Urkünde vom 21. Juli 1499 vollkommen.Ernst gewesen: »Seine und des Reichs Schutzbefohlene“ oder in diesem Falle:; ״Kneohte“ oder noch besser: