Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- VI. Jahrg. (1868)
- Issue
- I. Heft. (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- 7 — L Dass die ״Jaiei“ sich über die Zahl darauf sie gefreyet sind, trefflich gemehret und 80 der Stadt Freyheit überschritten hätten; n. Dass die ״ Joden “ die Bürgerschaft mit bösen, beschwerlichen, wucherlichen Händeln belegten, betrügliche Verschreibungen, aufbrächten, dadurch ihrer riete (Bürger) übernommen, auch in Sohulden eingeführet und von ihrer Nahrung und häusslichen Ehren verdrungen worden, daraus der Bürgerschaft, so Handwerksleat sind und an fremde Ort handeln, Scheu und Misstrauen erfolget, was gemeiner Stadt zum höchsten Nachtheile gereichet; m. Dass die ״Jsiea“ etlich verirrten, verloffenen Personen, ihrer Bossheit, argem Willen und Vorsatz insgeheim Bestärkung und Aufenthalt gelten, darüber Diebstahl und andere böse Händel erfolgen, so keineswegs zu gedulden, zumalen weil sie selbst Untreu wider den Eyd beweisen. Dass diese drei Motive vor dem vorurteilsfreien Geschichtsforscher und unparteiischen Richter sich als nichts wei|pr darstellen, als ebenso viele Verleumdungen — versteht sich von selbst. Das grösste Verbrechen, welches man den Juden zur Last legen konnte, war, dass sie sich durch ihren unermüdlichen Fleiss, ihre Ordnungsliebe und anhaltenden Gesehäftseifer mehr irdische Güter erworben hatten, als ihnen ihre christlichen Nachbarn