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Jeschurun · 1866-01-01 · Beilage zum Jeschurun (1865) · p. Seite 33

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Fünfter Jahrgang (1865/66)
Issue
Beilage zum Jeschurun (1865)
Date
1866-01-01
Page
Seite 33 (sequence 33)
Language
Hebrew
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wird sich dann selber nach einer Frau Umsehen und bald eine finden, denn er ist ein schmucker Junge und mein einziger Erbe. Nach kurzer Zeit wird er so wie Gitl über die jugendliche Thorheit lachen. Der gute MathiS nahm jedoch die Cache viel j» leicht Der erste Jsraelite, der sich bei Gill als Freier eiusullte, wurde mit so vieler Gleichgiltigkeit, ja mit osfiu» barem Widerwillen behandelt, daß er gern wieder abzog und die einzige Folge davon war, daß.Gill nun all« Morgen mit verweinten Augen erschien, und daß bei Peter die Traurigkeit derart zunahm, daß die Annäherung einer strankheit bei ihm zu sürchten stand. »Aber sage mir doch, mein Sohn, worauf du eigcntsich hoffst, fragte idn MathiS ״ ״Auf nichts, Vater, war die wchmüthige Antwort; so viel aber ist g.wiß, daß ich nienialS heiralhen werde, da den» einmal Gitl nicht mein Weib werden kann, und daß ich mich erschieße, wenn sie das Weib eines Ändern wird." MathiS konnte die ganze.Nacht kein Auge schließen. Er sah zwei Personen, die ihm so thorier waren wie daS eigene Leben, sich in der Gluth der Leidenschaft aufzehren; er kühlte, daß sein Sohn da», was er drohte, auch anSführen würde, denn er selbst hätte eS vor vir-ruudzwanzig Jahren nicht anders gemacht, wenn er die schiine Müller-Lori nicht zuin Weide bekommen hätte. Er faßte einen Entschluß- Am andern Morgen luschied er Peter und Gitl zu sich, ließ beite" neben sich auf die Bank setzen und redete sie mit folgenden Worten an: ״Höret mich an, llinder, ich will einmal der Narrethei eist Ende machen. Einer gemischten Ehe zwischen euch steht, hier zu Lande aller jm Wege, daß Gitl protestantisch werde, ist gar nicht denkbar; sie wird nie von dem Glauben lasten, in Beilage V

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