Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- Beilage zum Jeschurun (1865)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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10 ־ «ar ihm Nein« Verbindlichkeiten schuldig, von ihm allein konnte er Theilnahme hoffen, die übrigen Einwohner von Alma waren mehr oder weniger in Sympathie mit den Aufständischen. Das WirthshauS befand sich auch am Anfänge des Dorfes; er durfte nicht hoffen, ohne bemerkt zu werden, weiter sich vorwagen zu dürfen. Wir haben ihn bei Cchlome erscheinen gesehen. — Mein Gott! was geht vor, Mathis l Was verlangst du von mir? sprich! MathiS erzählte mit wenigen Worten und in einem kaum faßlichen Zusammenhänge de» unglücklichen Borgang, der ihn zum Flüchtling machte. — Was soll ich also thun? wiederholte Schlome. — Mich verbergen, damit die nach meinem Blut« Lechzenden mich nicht finden. Die wüthende« Ungarn werden hier sein und mich suchend werden sie das ganz« Dorf plündern. — Aber, um des Himmels Willen, Mathis I Du kennst ja diese- Gebäude, das einem durchlöcherte» Siebe ähnlich ist. Wohin soll ich dich bringen, nm dich zu sichern? — Ich weiß es nicht, d u mußt es wiffen, ,Schlome, Laß mich nur nicht den Wütherichen in die Hände salleu. — Wenn sie dich bei mir finden, bin ich selbst ein Mann des Todes. Mit einem Juden, wie du weißt, macht man ja ohnehin viel weniger Umstände. — Mein Gott! was fange ich nur an? — Wir sind beide verloren. ' — Rein, Schlome! warum sollte ich ohne Nutzen dich mit verflechten in mein unglückliches BerhSngniß? Ich verlaffe dein׳ Haus und gerathe ich in die Gewalt meiner Verfolger, so mag mir Gott beistehen. Du aber begib dich nach D . ., wo mein armer^ Sohn sich eben