Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 118 (sequence 122)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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118 vorgenommen. Hierauf wurde der Aalbin an jene» Bache rücklings M1) das Genick gebrochen, und die Sch testen der allernächsten Stadt wuschen über der Kuh ihn Hände und verrichteten folgendes Gebet: Unsere Hände haben das Blut nicht vergasten, unsere Augen habe» sesj nicht gesehen. Vergieb Deinem Volke Israel, dar Du erlöstest, o Hesr Waj! Laste; nicht unschuldiges fttat in der Mitte Deines Volkes Israel fließen; mag'ihn«, die Blutschuld gesühnt sein!" — Außer den gedacht«, Personen mußten auch die Priester der Ceremonie bei־ wohnen. Bgl. die Echriftstelle Deut, 21, 1—10 über unser Opfer. ׳ §. 48. (A n h a 1, g.) Die Kalbin wurde an den (oder: das) נחל איתן (Deut. 21, 4) geführt. Diese Benennung wird verschiede« erklärt. Maimuni (zu Mischna Sota IX 5) übersetzt sie durch: ״starkströmenden Fluß": dahingegen überfetzen sie die meisten Ausleger durch: ״festen Boden"; s. vorerst Talmud Nidda 8, d; ferner die LXX: sie habe»;,steiniges Thal"; die Vulgata: vallis aspera atque *axosa; Onkelos: נחל ביר; Jonathan: חקיל ביר; der Syrer: נחלא קשרא; Saadias: ואד «עב, so ferner m) Abravanel meint, daß diese Tödtung die Thai des Mörders bezeichnen sollte, indem in den meisten Fällen der Mörder meuchlerisch sein Opfer von hinten überfällt. — Nach Anderen soll jene die Art des Todes darstellen, welche der Mörder verdiente, so Olerious z. d. E. s. §. 49• '**) So weit der erste Theil des Gebetes; nach der Ikisehna Sota IX, 6 verrichteten die Priester den nachfolgenden Theil des Gebetes.