Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 80 (sequence 84)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/3768355-7182390-7182481--0639-3769561- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
Allgemeine Bestimmungen der Speiseopfcr. Da» Material der Speiseopfer bestand in Weizenmehl, Berstenmehl, Oel, Weihrauch und Salz'"). Dar Salz dürste bei keinem Speiseopfer fehlen (Lev. 2, lS). — Gesäuert konnten nur die Pfingstbrode (orö שחי, ibid. 23, 17)'unb die Brode zu der Mahlzeit bei den Friedensopfern sein (ibid. 7, 13). — Aus Gerstenmehl bestanden nur das Eiferopfer (מנחת הקנאות , Num. 5)" 15) und dar Garbenopfer (מגחח עמר, Mischna Sota 2, 1). — Nur dar Eiferopfer und das Substitutionsopfer (סנחת חוטא) entbehrten des Oel» und des Weihrauchs (Lev. 5» 11; Num. 5, 15). — Nur die im §. 37 aufgezählten Epeiseopser X.—XIV konnten freiwillig, oder in Folge eines Gelübdes gebracht werden; die ander,» 1—IX find durch daS Gesetz verordnet. — ES theilten sich Priester und Opfernde in das Begleitungsopfer der SchelaminL' (Leo. 7, U und dazu Raschi); Altar und Priester in die tz. 37 aufgezählten Epeiseopser X—XIII; außerdem in das Eiferopfer '*), in die Schaubrode "*1, das Garbeopfer 4*י) und das Substitutionsopfer. — Dem Altäre '") Nach den Rabbinen wurde sogar der Opferwein gesalzen. m) Wenn die verdächtigt« Frau da- Weib eine- Priester» war, so wurde da» Eiferopser gänzlich verbrannt '”) Von den Schaubroden wurde indessen nur der Weihrauch in-Feuer geworfen. '") Nachdem die Afkara (אזכרה s. unten Anm. ISO) verbrannt wurde, so konnte man daS Uebriggebliebene «inlösen und war es alsdann )eben FremdLn gestattet dasselbe zu genießen (Mischna Menacnoth 10, 4).