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Jeschurun · 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 78

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Fünfter Jahrgang (1865/66)
Issue
1866
Date
1866-01-01
Page
Seite 78 (sequence 82)
Language
Hebrew
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78 man die Friedensopfer für das ganze Volk am Schabuothfeste nicht erklären: diese konnten weder min sein, da sie nicht an eine gewisse Rettung, sondern an einen gewissen Zeitpunkt deS Jahres geknüpft sind, noch konnten sie 11a, oder 121a sein, da doch bei einer Gesammtheit von einem gemachten Gelübde nicht gut die Rede sein kann. Die Rabbinen benennen diese OpseL: 1211 מלטי; soll aber jedes שלם erst in Folge 'eines Gelübdes stattfinden, dann wäre man gewiffermassen' zur Ablegung eines Eides verpflichtet, was doch sicherlich nicht angeht.— ES fragt sich, überdies, warum-der Opfernde in Folge einer außerordentlichen Wohlthat, wie der gedachten Rettung, nicht eher ein Brandopfer gelobte, das ganz der Gottheit anheimfiel, da man ja auch 1על geloben konnte? (§. 21 VII). So gelobte Jiphtach wegen des wichtige» Unternehmens ein Brandopfer (Nicht. II, 3t). Olerieus (zu Lev. 7, 16), hält 11a u. 11,1 für Opfer, welche man in Folge einer erlangten Wohlthat brachte, wobei dem Erster» ein Gelübde voranging; 121a hiegegen als eine Gabe, die an keine derartige Wohlthat geknüpft ist. Allein das 11a braucht nicht der erlangten Wohlthat zu folgen, wie dies deutlich aus Jona 1, 15; 2 Sam. 15, 8 hervorgeht, wobei durch das ilä erst die Wohlthat erhielt wird. Scholl (ä. a. O. V. t S. 108 ff), Winer (R. W. unt. Dankopser) u. Bähr (a.a. O. Il, S-371 ff.) nehmen 11a u. 121a für zu erlangende, 1111 für erlangte Wohlthat. Letzteres wäre daher im eigentlichen Sinne ein Dankopfer, dessen Wichtigkeit Scholl mit folgenden Worten bezeichnet: ״Sofern jedoch dem Gelübde an und für sich ein Einfluß auf die. göttliche Willensäußerung zugeschrieben wurde, mochte freilich der Begriff der Dank- , bewegung nicht in den! Grunde bei demselben hervortreten, wie bei 1111, welche sich auf solche göttliche Gnaden-

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