Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Vierter Jahrgang (1864)
- Issue
- Heft 3-4. (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite XLI (sequence 115)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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r!XU Herr Dr. Plaezek ist bereits definitiv zum Rabbiner i« Brünn aiigestellt. — Dr. Michael Sachs, Rabbinats-Asiessor und Prebiflcr der jir. Gemeinde ju Berlin, ist am 3l. Januar 1864 von dem Schauplatze seines ruhmvollen Wirkens in ein besseres Leben adberufen morde». Herr Rabb- Dr. JoSl in Breslau hielt die Leichenrede. Die meisten Blätter widmeten biographische Skizzen nnd Nachrufe dem Verewigten, der sowohl als Mensch wie auch als Selehrter und Redner ausgezeichnet war. Der Redacteur dieser Blätter widmete dem Andenken Eachü' und Arnheims' (auch am 31. Januar 1864 I«-i>>״be») am Sabbath 27 — 6624 חשא. Februar 1864 — ingehende Betrachtung, anknüpfend an die Verse 2 S des 31. Kap. vom 2. B. M. — Das Gcmeindcleben in Rußland ist noch immer unüt. In Briök haben die russischen Soldaten — einer Mittheilnng der hebr. Wochenschrift ״Hakar» (Red. E. I. Fünn in Wilna Jahrg. 4, S. 2;) — horarollen, die sie im dortigen Bell, hamidrasch hauS) gefunden in Stücke zeriffen und zu ihrem suche verwendet. Die Hauptschuld liegt in der Ge- >e selbst, da sie nicht einmal einen Rabbiner haben, llen Synagogen schlugen die Soldaten ihre Wohnung weil die Gemeindemitglieder ihre Häuser dazu nicht den wollten. Auch in Pin Sk sollen die religiösen nde schauderhaft sein. Streit nnd Schlägerei kommen m Gotteshanse häufig vor, nnd zwar wegen geringer Dinge. — Zn Petersburg ist von Juden in diesem Jahre ,Ateratnrverein" gegründet worden, worüber wir r ausführliche Mittheilungcn machen werden. — lit fehlt in Rußland zwar nicht an einzelnen Perhkeiten, die bessere Zustände anstreben, um manches