Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Dritter Jahrgang (1859)
- Issue
- 1859
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 48 (sequence 52)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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48 -Kcmittuji bet hebräische» Sprache und Literatur, eine« so seine» exegetischen Takt und eine so tiefe Pietät für den Jnhalr der Lehre verbände als Luzzato. Dafür aber, daß er so vereiuzelt dasteht, ist er, um an jene Fabel zu erinnern, einer von den אריותא ראוריתא, Was er schreibt, ist von Bedentung und wiegt viele- Andere auf. Das in der anspruchlosesten Form von chm Gebotene gewährt Freude und Belebrnng. Eine solche Freude hat uns Luzzatto wieder verschafft, indem er die italienische Uebersetznng des ersten Buches Mose und der dazu gehörige» Haphtoroth veröffentlichte. Diese ist »ach seinem eigenen Geständnisse nicht an der Schablone irgend einer alten oder neuen Uebersetzung entstanden, sondern Vas Resultat 30 jähriger selbstständiger Studien. Die Sprache, die Lnzrato mit Meisterschaft zu handhabe» versteht, schmiegt sich an de» in seiner Einfachheit so seelcnvollen Urtext, ohne deßhalb ihr italienische- Gepräge rinznbüßen und obwohl Luzzato mit Recht auf seine anderweitigen exegetischen "Schrift ten »orweisen kann, hat er doch der Uebersetznng bei schiene׳ eigen Stellen kurze Bemerkungen hinzugefügt, dir einem kleinen üoninientare gleichkoinine». Der Urtext selbst ist, wie sich bei Luzzato voraussehen läßt, mit der größten Genauigkeit revidirt worden, worauf auch rilizelne am Rande vermerkte Notizen Hinweisen. Die herrliche Uebersetzung der Haphtoroth macht in uns de» Wunsch rege, eine Uebersetznng der ganzen Bibel von Luzzato- Meisterhand zu erhalten. Besonders hervor- »»heben ist, daß Luzzato daS Tetragrammaton nicht durch daS von Mendelssohn gebrauchte und an^deu ,spinozistische» Gott" erinnernde: ,der Ewige" sondern durch ü Signore --- '0 xu/hoc wiedergiebt. Indem wir der raschen Fortsetzung diese- Werkes entgegensehen, schließen wir undem vom Berfasser in de» Schlußwortru-der-Emleitniig ausgesprochenen Wunsche Mi״-—- ' ,Möge diese Arbeit die Liebe zu biblische» Studien in Etwas beleben und dadurch die alten Tilgenden, die Einfachhrit der Sitten, die Standhaftigkeit iin Denken »»« Ehren bringe»; inige sie «nS befreien von den Illusionen der trän« rigen Umnäßigkeit und des verderblichen Prunke»: möge sie i» uns die höchste Liebe zu einer Moral und Weisheit er, wecke», die auf der Furcht Gotte- und einer aufrichtigen und verständigen Nächstenliebe beruhen, so wie die Moral »nd