Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Dritter Jahrgang (1859)
- Issue
- 1859
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 11)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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7 ■fr Unschlitt drs Rsstdo» Hai Pr uns da» Unschlftl des Kst^rrf» «stattet. Gleichen Entgelt hat sie «n» für andere Lbiorr, denn Genuß unerlaubt ist, gktvahrt. Bezeichnst dir SchM dm Umgang mit dem vetheiraihrten Weibe als «ine fiinbhHte Lhat, so ist doch die The mit der geschiedenen Frau, obgleich deren- Mann noch lebt, eine erlaubte Handlung: für die »erbotene Knchäerin hat uns Gott die Eheiichungo« gesange- «n Heidin gestattet.' Rabbi Jvfua brn ChanüNia, der von Keinem je ,besiegtzu sein flch ruhnste, mußte dennoch den tadel einer D!au wegen Brrnachlässigung einer rabbinischen Lchrr gerechtfertigt finden") Wenn es gerade Frauen find, die toegeu chrerÄnrorrerthrit im müudlichm Ausdruck vom Talmud an de« Preist«« gestellt werden"), so darf Man nicht vergessen, ,daß chr Batmknd Galiläa, dapalästinensische BöotirN-s' weit. 'Dafür ab« wird die weibliche Dienerschaft Rabbi Jehuda Hauofi's rühmlich unter denen genannt, welehe witzig nnd gewandt eine Art Gehcimspmche (nvsn pob) zu reden verstanden.^ Es scheint uns hiernach dir Behauptung.daß die Fraum der damaligen Zeit ein« tieferen Bildung und oft sogar ein« Lekauntfchast mit dem Gesetze sich erfreuten, genugsam «härtet. Do» anderen Frauen, welihe ebenfalls dir Wahrheit dies« Ne« Häuptling constatirrn, und welche die würdigen Genossinnen d« erwähnten find,' wird bei and«« Gelegenheit dir Rede sein. Nr sitzt sehen wir von einzelnen PersSnuchkeiten ab und. suchen das Leben des damaligen Frauenzimmers weit« )» verfolgen. -׳■׳.־ Da wir nach dem Gesagten unter ein« jüdischen Jung« stan ans besser« FäMilie nur schon mehr als eine bloße Pfleßmn des HeerdeS und des Spinnrockens zu denkenhaben: so »ird ti uns auch nicht überraschen, wenn wir sie in ihrrin Gemach« als eine Dame nach dem Schnitte unser« Zest wird«- Inden. Alkrrlei Unt«haltung vertreibt ihr die Langeweih:, ieetüte in dem Sinne unsirer Zeit hatte sie wghl nicht: denn da Krrnisraelit verabscheute griechische und überhaupt heidnische Literatur und unter den Juden fand Schriftstellern wenig Pflege. Dafür aber waren Spiele, wie es scheint, die LiebflngSbeschästigung der Frauen in ihren Mußestunden") Unter i»1 Rrobl« M b. >4) Das. *5) Das. M) K'Ub «I