Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Dritter Jahrgang (1859)
- Issue
- 1859
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 6)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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2 Kindern die Nahrung z» entziehen: so hat, wer von dieser Erlaubniß Gebrauch macht, nur fciiv vor das Forum eines irdische»- ^GerichtshoseSfiMchckvendes Verbrechen "begangen, — die Mokal aber gebiete? mehr als die Vermeidung solcher Verbreche», sie will die Ausübung des absolut Gute». Die Entwickelung einer solchen Praxis also ist nicht eine Arber» Windung des biblischen Standpunktes, sondern ein Fortschritt innerhalb der Schrift, d^Widcrspicgeiung ihres innersten Geistes. Diese Bcniemtngen haben wir vorangeschickt, nm. das sehr eigcuthüniliche Bcrhältniß zwischen der theoretisch nonnirten und praktisch' vorhaudcnmn Stellung des weiblichers Geschlechtes im Iudrnchmn mehr ins Licht treten zu lassen. Die mosaische Rcligionslwkvnde begründet schon durch die Art, wie da-Weib geschaffen-wurde, seine dem Manne untergeordnete Stellung. Diese wird aber durch den Kanon selbst, wodurch die Rechtsz,Bündigkeit da» Weibe« und seine Dheilnahme an ttli» giSsen^Pflichten. lwd Rechten vielfach beschränkt ist, noch tiefer hinabgedrückt.Gleichwohl erfreute sich das Weib mtter dm Inden von je einer Achtung und Ziworkomnieuheit von SeitM des andere» Geschlechts; welche gegen die Galanterie unserer hcMigen Männer nicht znrücksteht. Es bedürfte einer umfaffcnderen Abhandlung, als wir zu geben beabsichtigen j»M dir Stellung der bei den Inden bi« in ihre feinstm Brzirhlmgen zu schildern.') Die folgend«! Skizze schließt die Darstellung der rechtlichen und religrbsen Stellung der Frau ans und soll nur ihr gesellschaftliches Leben — insoweit dieses innerhalb der von unS gezogenen Grenzen sich offenbart — während der uiischnisch-talmudischen Epoche in einigen Umrissen zeichnen. ■ Der Ausgangspunkt unserer Schilderung ist selbstverständlich die Kindheit des Weibes, die ihre Grenze fand an dem ersten Lage des dreizehnten Jahres.*) Da das Weib nach der uutcr den Juden herrschenden Sitte, früh z« heirathrn, nicht lange über dieses Alter hinaus unverehelicht blieb: so mußte seine Erziehung vor diesen, Zeitpunkte bereits vollzogen fein. Was innerhalb dieses kurze» Zeitramncs erzielt wurde, konnte U fietrr die fetirflmtg WrtyflN te£|rrnfc fcrv UM. Zclt s. die Ad schnitte I» SoMschshi: ArchLMegte Mr Hebräer vd. >1.