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Jeschurun · 1857-01-01 · Heft I. (1857) · p. Seite 39

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1857
Issue
Heft I. (1857)
Date
1857-01-01
Page
Seite 39 (sequence 39)
Language
Hebrew
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H sam «achte, «chm He« Dr. -veer -in Dresden Berao» laffung, in einer Mongraphie, welche er nnter dem Titel: „daS Buch der Jnbiläen und sein Berhäliniß zu den Midraschim* erscheinen ließ, den Inhalt jeneS alten Pseudoepigraphs gründlicher zu untersuchen und auf seine Beziehung zur gesammten jüdischen Hagada und' Halacha näher einzugehen. Er gelangte dabei zu dem Resultate, daß daö Buch eine Zwittergestalt sei, „in Sa> maria empfangen, mit den üppigen Früchten Judäa'S gmähtt, am Fuße der Pyramiden Aegyptens großgezogen und nach dem heißen Boden Africa'S verseht.* Diese Arbeit deö Herrn Dr. Beer nun unterwarf Herr Dr. Frankel, in seiner Monatsschrift einer ausführlichen Kritik in welcher er mit jenem in vielen Punkten übereinstimmt, dagegen die von Beek ausgestellte Ansicht, daß bei der Abfaffung deS Buches der Jubiläen dosithäisch - samaritauische Elemente mitgewirkt hätten, bestreitet und vielmehr glaubt, daß jeneS Buch daö Werk eineö Priesters zu Leontopoliö sei, dem der OniaStempel und der daselbst herrschende Rituö dorschwebte, zu dessen Erhaltung und Verherrlichung daö ganze Buch der Jubiläen geschrieben worden sei. Herr Dr. Beer, dem die von Herrn Dr. Krankel borgebrachte Argumente nicht überzeugend genug waren, um ihnen gegenüber seine bereits entwickelte Ansicht aufzugeben, fthte dieselbe hierauf nochmals in einer zweiten Schrift auseinander, die er unter dem * Titel: „Noch ein Wort über daö Buch der Jubiläen* erscheinen ließ und die auch dem diesjährigen Januarhefte der Frankelschen Monatsschrift beigegeben wurde. Indessen, wie auS dem Aprilheftr der genannten Zeitschrift zu ersehen ist, beharrt auch Dr. Frankel bei seiner Ansicht, so daß noch immer sub judice lis est. Jedenfalls bietet diese gelehrte kontroverse vielfaches Interesse und wir bennhen gern diese Gelegenheit, Freunde solcher historisch, antiquarischen Forschungen zu einem genaueren Eingeken in dieselbe zu veranlassen. \

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