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Der Israelit · 1904-10-24 · Heft 84 (24.10.1904) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
45 (1904)
Issue
Heft 84 (24.10.1904)
Date
1904-10-24
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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* 1177 j,fhiud}ff Seele Mlom, fahren lassen. Daher soqi!Ho»hi iandiutn .Lasset uns da» Ursprüngliche wieder Wir j,kkn als» auch au« dies« 3kOr, das; Ui 'XWfnftb zu einem Thierc in oeni Sinne hinabsinte» r.vm, Mi er tue ursprünglichen. ihm von Goll oerh< tonen ^n&ijkrlfn oernoch lässig« und so aushvrl. Herr seiner „nd Handlungen zu 's«un erklärt sich auch die Stelle ln Kobeleth von vv«t?rsv“ S'pivrn eriS SV> '* 'rq* L -i-t SN2 t-TF. Ich dachte, sag« der weile König.. -ui bat 2reiben der Menschen nach, dre doch aus» cii'Ohll, Dir tft in Seinem ^tonbilde erschaffe». denen von Seiueni Geiste. ssieiheit von Sem« tfrri- und «n««fete die iMuriqe Dahrnehn«ang nuuiien, v.ifi fee den» Vieh gleichen, da sie sich selbst firt« >uei>aiien. Sie machen von den ihnen verliehenen t\, Mn'ijlf» keinen Gebrauch. si, pflegen die Fähigkeit, i:r sein, nifbl, und so nrerden sie unfrei. ’>z :-r» ->-7«, rw. Zufall sind die Menschen, Z«: > >u tu sti 2hier: der Mensch «ft nicht (Heiialter feines "i uii>«, der freie 2Haler ferner Handlungen, er vildel E! un, iandern er ist im Ganzen ein Wert de« »: blinden OnqesahrS, genau so, «vie dos Dhirr E! rem Zufall teilen leiht srb.’TH Darum ‘i Heide den« gleichen SchiSsal nnlenoorle^. n uireoeir beseelt beide, brb nnn er-. Taeuu« Hot .solcher Meosch-«nr de««« Thiere nichts verour.!ure g.mze Thal'gleit sich dem Eil len und Nichtigen »ende«. °»Ln van 'S s'» «vrn ro enirrr vrr. .ÄlleS mdelt dann nach einen« Ort. Alles entstand au» -luud. Alles tchrl auch loiedei zu Staub *««riid.' Der 'l«'nsch ward an« i\ Tage cieschassen, als bereiis Alle.' ' n"H, denn Alles in der Natur wollte den« Menschen uenen. Alles wollte zu seiner Erschaffung mnbri> mnen, damit die leblose Natur durch den Menschen ititrr Bestimmung, Galt zu dienen, zugeführt »oerde. lient nun der Mensch Sott, so dient'auch sie Erde i* 111 e I b o r Gott. da fie ja einen wesentlichen Ne. iMnbtöeil deS Menschen bildet. Als ober der Mensch lu,«d,gie und so keiner Bestimmung. Gott \u dienen, '.njmi geworden war. da verlangte auch die Erde ihren 2lml juriirf und der Mensch mutz» sterben. Ter Mensch also, der d'e Kraft der Seele, frei \it sein, ler nachlosiicit. er «ft -ViSc -m;n .x*»jn "S irp Wr mufc iur Frfcr jiiriid. Wrr aber versteht, fo fahrt brr weise König fort, der rveih. dah der Menschengetft stets noch oben zu streben habe, e*n r-w Irr Oeci des Lebens führt den Lerstä^iqen immer «.ach oben, und datz der nr.nrrm btn Menschen in«, "'er nach unken führt. Derh diese Stelle in der den uns cngedeuteten Werse oukgefotzt werden eo«h. nnd nicht ir> den, ssinne. wie Neroon den Kritikern de? Sucher, die sich in unerdöeker veiblendung .^rllörer' nennen, bosi nämlich diese Stelle eine Leugnnng des sensertigen Lebens einschliesie, gehl auch schon aus dem Umstande hervor, dah ja Kohelelh an eine« ankeren Stelle ans bra^licb erklärt: 5*rn nmn« •’vz St *tr^ srn *nc Nur. «oas irdisch ist am Mensche«, kehrt zur Erde zniuct, nachdem der Mensch geivesen. ober der Sierst kehel zu Öoll jutfid, der ihn gegeben, und wenn «uir da- '»n oU begründend nehmen, so Hafen «vir auch hier gleichzeilig den Geund angegeben, waru»n der ineise König an eine Unsterblichkeit glaubt. *r«e Weil bee Heilt oder die Seele von Gott gegtben ii*. <i eit die em ^ne 7^* wie unseee Allen sich ousdriiekten. «st. darum mutz sie auch ewig und unsteiblich sein. Der (iferst oder die Seele geboren ebenfalls nicht dei ErscheinungSwell an und daher baden auch Rau«n »nd Zeit feine Macht über sie. Diese 2dalkache nun. dah die Seele zu Äoll zuruektehri. wird «in« men auch Helsen, das Problem von Lohn und Tlrafe unseren« Nerstandnitz nöherzubringen, Wir wollen mm das nächste mal versuchen, die r?ragt zn stellen und die Antmort. wie sie uns der weise König aidl, ausführlich darleqen * (Fortfehung folgt) 9(Denrf<i(r tÄr eines iifeQneii )t», Vstthter. Hei de e.all jährlich in Dülmen statt findenden Ge tlnü, er de» KriegeeVereins am KrieArrdenkinal wurde rer dem ganzen Kriegerverein vn^ vwien Anr^e'n k:r Sradt auch des am II. Marz t1.^. bei Cioile'i'un durch ein« Hererotngel gefallenen Negierungsbauineister» »nd Leutnants der Reseeve. iin Kcniglich voverikchen Pionieevaiaillon, I^ses B e n v r r. m ehrender Weise gedacht. Am Denknmt u-ar unter den Namen der für Kaiser und Neich falle neu auch der Name dieses jungen Offiziers, der stv. freiwillig der Schugtruppe zur Verfügung gestellt holte, angebracht worden. Der Bürger«ne)fter der Stadt, Haupt mann der Landwehr und Mitglied des Vorstandes des Vereins. Lehbrink. widme» dem zu früh Geschiedenen ungefähr folgende Worte: .Kameraden, die Wunden der letzten Arldzüg: sind jetzt fast vernarbt. Ader noch «n diesem Jahre sind unserer Stadt neue Wunden geschlagen, indem der Kamerad Dendiz im Kampfe gegen die Herero den Tod gesunden hat. Sein Name ist aus meine Leranloffnng in das Denkmal eingegraben worden und wir haben damit einer öhrenpflicht gegen den Gefallenen genügt. Ich hoffe, datz feine Angehörigen einen weiteren Trost in dem herben Leide, welches sic rn diesen» Jahre ge tesssen, hierin rrMiden werden." Angesichts der AuSnahwesiellung, ivelche dir jüdischen Soldatea bczw. Einjährigen im preutzischen Heere vnnehmen, verdient diese Ehrung eines bayerischen jüdischen Ossizkrs wohl besoadere Hervorhebung.

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