Mannheim
Compact Memory

Der jüdische Student · 1902-08-01 · Heft 5 (August 1902) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
1 (1902-1903)
Issue
Heft 5 (August 1902)
Date
1902-08-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/3537599-3553284-3553288--0080-3553369
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

74. No. 5. zipfel und an seiner Fahne. An letzlerer ausserdem ein Band in den KartelJfarben Mau - weiss - gelb. — Zirkel und Wahlspruch Verität; bleiben der bisherige. 3. Der „YJ.SL „Yeda" stellt sich voll und ganz ohne Einschränkung auf den Boden der Kaiteilstatuten des BJ.C. Doch gilt für die nächsten \- Semester die Übergangsbestimmung, dass die Inaktiven e'nes auswärtigen Kartelvereins während der Zeit ihres Aufenthaltes in Würzburg ihren Beitrag nach dem von dem „YJ.SL Yeda" festgesetzten Maßstäbe an diesen zahlen. Im Winter-Semester J90*2/(33 ist der Erstchargierte aus den bisherigen Mitgliedern der „Yeda" zu wählen. Würz bürg, 29. Juli 1902. Bei der Besprechung der Hauptpunkte der Kartellstatuten entspann sich eine lebhafte Debatte. Da es in den Statuten nicht ausdrücklich festgelegt ist, dass im YJ.SL nur Vorträge über jüdische Themata gehalten werden sollen, der neue „YJ.SL Yeda" aber auch gern noch die Erinnerung an seinen Eisprung wahren möchte, so hat diesr beschlossen, in die Yereinssfatuten folgenden Earaüiaphen aufzunehmen: Zweck des Yereins ist neben dem durch die Kai tellstatuten gebotenen noch die allgemeine Pflege der Wissenschaft und die Pflege der OeselhükaL* — Bezüglich der körperlichen Ausbildung Punkt 3 der Kartellstatuten' ist zu erwähnen, dass sich in Würzburg eine Eniversitälstumhalle befindet, die unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird. Eine lebhafte Debatte rief auch die Satisfaktionsfrage hervor. Bisher hatte die „Yeda" unbedingte Satisfaktion üegeben. Von diesem Standpunkt abzugehen, ist für eine Yerbindung an einer kleinen Eniversifät sehr schwer, da sie sonst, leicht in einen schlimmen Puf kommen kann. Nach langen., zuerst gemeinsamen, später ohne Beisein der Bevollmächtigten des BJ.C. geführten Verhandlungen kam es zu folgendem Pesultat: Der „Y.J.SL Yeda" füg! sich den allgemeinen Bestimmungen, nur im konkreten Falle bleibt ihm die Entscheidung überlassen." — Aus äusseren Gründen bleibt Xame, Karben, Zirkel und Wahlspruch der bisherigen Verbindung „Yeda" bestehen, doch soll wvS dem an der Kahne anzuheftenden in den Kartellfarben hlau-weiss-gelb gehaüenen Kahnenband der Wahlspruch der YJ.SLen ,,lhlf Dir selbst" stehen. — Bei der Krage der Stellungnahme der bisherigen AJLA.il. der ,,Yeda'' zu den neuen Beschlüssen gaben die Yertreter der „Yeda" bekannt, dass sämtlichen A.H.A.JE der Beschluss, dem BJ.C. beizutreten, mitgeteilt worden sei. Die meisten hätten sich einverstanden erklärt, die wenigen IVichte/inverstandenen seien bereits ausgetreten. Yon Seiten der Yertreter des B.J.C. wurde jedoch der Wunsch ausgesprochen, dass möglichst Vorträge über jüdische Themata gehalten werden. Für den B.J.C. gez. Eugen Mayer, „ Josef Schweitzer X< XXX Bruno Lebermann XX Für den „V.J.St. Veda". gez. Beruh. B. Bettmann, „ L. Schmidt XXX , .. E. Wagschal XXX;, „ A. Kulter.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.