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Der jüdische Student · 1933-02-01 · Heft 1 (Februar 1933) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
30 (1933)
Issue
Heft 1 (Februar 1933)
Date
1933-02-01
Page
[Seite] (sequence 54)
Language
German
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berichtete dabei über seine Tätigkeit in Palästina. In Berlin sind ferner die Vorarbeiten beendet für ein Aerzteadreßbuch, das In der nächsten Zeit erscheinen wird. Wir planen ferner die Bundesbrüder gruppenweise zu regelmäßigen Zusammenkünften zusammenzuschließen. Diese Gruppen sind als Sammelpunkte für alle zionistischen Aerzte gedacht. Herbert Neumann. Bericht des B. V. Rheinlands Westfalen. Tagung vom 11. Dezember 1932. Bbr. Benjamin, der zum neuen Leiter des B.V. gewählt worden ist, legte seine Aufffassung vom Wesen und den Aufgaben eines B.V. dar. Auch heute noch und gerade heute habe das K.J.V. seine Existenz-Berechtigung. Die Bezirks-Verbände des K.J.V. müßten helfen, den Kampf um jede einzelne zionistische Position durchzuführen. Deshalb sei Pflichttreue im Kleinen, unbedingte Zuverlässigkeit und unermüdliche Ausdauer in der zionistischen Alltagsarbeit ^wichtiger als die bloße Züchtung von „Gesinnungsgenossen". Die enge bundesbrüderliche Verbundenheit komme dann von selbst. Er habe durchaus Verständnis für die psychologischen Schwierigkeiten der isolierten Bundesbrüder; gerade diesen Bundesbrüdern müsse das K.J.V. eine Stütze sein. Vier Mindestforderungen seien aber an jeden Bbr. zu stellen, nämlich: 1. Sorge für den Keren-Hajessod 2. Sorge für den Keren-Kajemeth 3. Halten der Jüdischen Rundschau oder eines zionistischen Organs 4. Zahlung des Ortsgruppen - Beitrages. Zur praktischen Verwirklichung seiner Aufgaben seien entsprechend einer vom Präsidium im letzten J.St. gegebenen Anregung im Verbandsbezirk vier Unterbezirke gebildet worden und zwar: 1. Gruppe: Düsseldorf mit Nord- Rheinland (Leitung: Löwenstein) 2. Gruppe: Ruhr, Duisburg bis Bochum (Leitung: Benjamin) 3. Gruppe: Dortmund mit Westfalen (Leitung: Berl) 4. Gruppe: Wuppertai-Bergisch- Land (Leitung: Adlerstein) Diese Unterbezirke hätten infolge der kleineren Anzahl der zu erfassenden Bbr. und der geringeren räumlichen Entfernung eine bessere Arbeitsmöglichkeit als der große Bezirks-Verband. Aufgabe der Unterbezirke sei es, für die Erfüllung der zionistischen Grundpflichten, sowie für die Zuweisung praktischer zionistischer Arbeitsmöglichkeiten an den einzelnen Bbr. im Sinne des Vorschlages von Lipschitz im Heft 10 des J.St. zu sorgen. In der Diskussion über dieses Referat zeigten sich keine Meinungsverschiedenheiten grundsätzlicher Art. Lediglich bezeichnete Jossimow im Gegensatz zu Benjamin als primäre Aufgabe des B.V. die Wiederherstellung der Bundesbrüderlichkeitr Daraus ergebe sich dann eine Hebung der Ortsgruppen — und Keilarbeit des einzelnen Bbr.'s. Einstimmige Annahme fand ein Antrag, der Arbeit des B.V. eine finanzielle Grundlage durch Erhebung eines Beitrages zu schaffen. Vorläufig soll von jedem A.H. und i.a.B. ein einmaliger Beitrag von RM. 2,— erhoben werden. Zum Kassierer wurde Rosenberg gewählt. Nach Erledigung des internen Teiles fand eine Keilveranstaltung statt, 52

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