Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 11 (Dezember 1932)
- Date
- 1932-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Zuschläge für die Schiffsreise I. u. IL Klasse Champollion und I. Klasse Vulkania und Italia gebe ich auf Anfrage gern bekannt Die IL Klasse-Fahrt auf dem Ozeandampfer Vulkania erscheint mir besonders empfehlenswert, da wir für diese Klasse eine besonders hohe Ermäßigung erhalten, so daß die 3. Klasse wegen der geringen Differenz kaum in Frage kommen dürfte. Sämtliche genannten Preise und Angaben sind noch nicht festverbindlich. Es handelt sich jedoch bereits um ziemlich genaue Schätzungen, die im Augenblick noch nicht exakter zu geben waren, da ich noch mit den entsprechenden Stellen in Verhandlungen stehe. Die Reise mit der Vulcania kann noch um ca. 6 Tage verlängert in Form einer Reisegesellschaft im Lande zusammen mit der ,,Wizo" durchgeführt werden. Für diesen Fall ändert sich das oben zusammengestellte Programm. Preis dieser verlängerten Reise (Rückfahrt ab Haifa 3. Mai) IL Klasse ca. 685 — RM. Den interessierten Bbr., deren Meldungen ich umgehend erwarte, werde ich dann ausführlichen Bericht über beide Reisen, zu erledigende Formalitäten etc. geben, da hier nicht der geeignete Platz hierfür ist. Je schneller ich Eure Meldungen erhalte, um so bessere Vorkehrungen können getroffen werden. Also wer fährt mit? Antworten an das PaL- Ressort Georg Hirsch. Der Verlauf des Altherrentages Von Hans L i p s c h i t z (VJSt. Maccabaea Berlin A.H.). Der Altherrentag, der am 3. und 4. Dezember 1932 in Berlin stattgefunden bat, war insofern erfreulich, als sein zunächst starker Besuch durch die Bundesbrüder nicht nur aus Berlin, sondern aus allen Gegenden Deutschlands bewies, daß eine solche Veranstaltung einem Bedürfnis entsprach. Andererseits hat der Altherrentag wieder die alten Bedenken dagegen bestätigt, solche Tagungen in Berlin stattfinden zu lassen. Spricht die große Zahl der hier wohnenden Bundesbrüder und der dadurch gewährleistete gute Besuch der Tagung sowie die zentrale Lage Berlins für Berlin, so spricht gegen Berlin die alte Erfahrung, daß es hier kaum möglich ist, das zu erzielen, was eigentlich bei solchen Anlässen eins der wichtigsten Dinge ist: daß die Bundesbrüder einmal ein bis zwei Tage gemeinsam in der Atmosphäre des KJV. verleben. Das ist auch diesmal leider nicht erreicht worden. So lief zum Beispiel nach dem Begrüßungsabend am Sonnabend, den 3. Dezember, nachdem der B^rak eine Anzahl von Szenen aus seinem neuen Propagandastück „Einer von uns" mit großem Erfolg vorgeführt hatte, alles auseinander und verteilte sich In kleinen Gruppen auf die umliegenden Cafes. Zum Teil war hieran sicher Scbuld, daß der Saal des Logenhauses zu klein war, so daß man sich in der durch den starken Besuch (es mögen ca. 500 Bundesbrüder und Gäste anlesend gewesen sein) hervorgerufenen Enge nicht wohl fühlen konnte> Vielleicht wäre es auch notwendig gewesen, nach der Vorführung des Barak nach einer Pause noch irgend etwas anderes zu bieten, um die Bundesbrüder zu- ^mmenhalten. ^as Präsidium hatte jedoch geglaubt, in Anbetracht der ^rige der Barak-Vorstellung hiervon absehen zu sollen. Zum größten Teil 297