Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 10 (November 1932)
- Date
- 1932-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Aofruf! Die Unterzeichneten, deren Kreis sich inzwischen erweitert hat, haben sich im vorigen Jahr als Komitee konstituiert, das dem „Verein der Freunde der hebräischen Realschule in Haifa" beigetreten ist. Wir waren im vorigen Jahr dank der Opferwilligkeit unserer Bundesbfüder in der Lage, der Schule einen Beitrag zu überweisen, an dessen Aufbringung sich ein verhältnismäßig großer Teil von K.J.V.ern beteiligt hat. Und darin — nicht in der überwiesenen Gesamtsumme> obschon auch diese in Anbetracht der wirtschaftlichen Verhältnisse recht anständig war — lag der eigentliche Wert der Aktion. Er lag darin, daß K.J.V.er, indem sie unserem Aufruf Folge leisteten, einem ihrer A. H., der drüben im besten K.J.V.er^Geist wirkliche Pionierarbeit leistet und ein für das Land äußerst schwieriges Werk errichtet hat, gezeigt haben, daß sie seine Sache als die ihrige empfinden. Sie haben damit nicht nur den Fonds der Schule gestärkt, sondern vielleicht mehr noch den seelischen Fonds ihres Leiters,- und wer palästinensische Arbeit kennt, Weiß, wie wichtig das ist. Deshalb ergeht in diesem Jahr unser Aufruf aufs neue: die Verbindung zwischen der BiranvSchule in Haifa und dem KJ.V. soll bleiben. Wir wissen, daß die wirtschaftlichen Verhältnisse inzwischen nicht rosiger geworden sind. Aber wir glauben, daß die relativ kleinen Beträge, die auf den Einzelnen entfielen, leicht auch in diesem Jahr aufgebracht werden tonnen. Und wir hoffen, daß die Zahl der Beitragenden sich vergrößert. Es ist kein Notschrei und kein Hilferuf, der hier ergeht. Es ist vielmehr der Ruf von K.J.V.ern, die als KJ.V er an einer vorbildlichen ^lästina^Arbeit eines der Ihren tätigen Anteil zu nehmen wünschen. Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, daß die Beitragsleistung :u diesem Werk keine Beeinträchtigung des Keren Hajessod bedeutet. pr-Martin Ascher, Berlin,- Dr. Max Becher, Hannover,- Dr. Walter Deurschmann, Oppeln/ j'r- Georg Ehrlich, Beuihen,- Dr. Harry Epstein, Duisburg,- Dr.Walter Fischer, Barmen/ Georg Gerson, Berlin,- Dr. Albert Goldberg, Neuenahr,- Dr. Paul Hirsch, Berlin,- jjr- Salli Hirsch, Berlin,- Dr. Max Hurwitz, Dessau,- Dr. Walter Katschke, Berlin/ r-Bruno Kirschner, Berlin,- Dr. Albert Kramer, Köln,- Dr. Erich Kretschmer. München,- Gustav Krojanker,Tel«Aviv,- Julius Lewy, Breslau,- Dr. Rudolf Liebirädter,Nürnberg> Fritz Loebenstein, Leipzig,- Dr. Wilhelm Majcrczik, Zürich,- Dr. Josef Marcus, l'usseldorf,. Dr. Meinhold Nußbaum, Nürnberg,- Dr. J Rabin, Breslau,- Dr Egon Rosenj."'rR» Berlin/ Dr. Arthur Rosenblatt, Frankfurt a. M.,- Dr. Felix Rosenblüth, Tel-Aviv,- :..r;Kurt Rosenthal, Danzig,- Dr. Friedrich Rubensohn, Rostock,- Dr. Siegfried Silbersrein, V Upberg,- Dr. Hermann Sluszewer, Chemnitz,- Dr. Elias Straus, München/ Dr.;/_rJölf Straus, Dresden,- Dr. William Unna, Hamburg,- Dr. Walter Weigert, Hamburg,- ,ot- Dr. Gotthold Weil, Frankfurt a. M.,- Dr. Benny Weiler, Saarbrücken. 287