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Der jüdische Student · 1932-11-01 · Heft 10 (November 1932) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
29 (1932)
Issue
Heft 10 (November 1932)
Date
1932-11-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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2) Altherrentag: Sonnabend, den 3. Dezember 1932: Abends 9 Ubr im großen Saal des Logenhauses, Kleiststraße 10: Begrüßungsabend in Form eines geselligen Beisammenseins mit Damen Hierbei wird die zionistische Propaganda=Truppe „Barak", die sidi in der Haupt, sacbe aus unseren jungen Bundesbrüdern zusammensetzt, Szenen aus ihrem neuen Stüde „Einer von uns" zur Vorführung bringen Sonntag, den 4. Dezember 1932: Vormittag 10 Uhr: Eröffnung und Begrüßung des Ahherrentages Referat von Bbr. Dr. Edgar Marx, Hamburg, „Unser Kampf um das deutsde Judentum" Debatte ' Nachmittag 3 Uhr: Generalversammlung der Kreditgenossenschaft jüdischer Akademiker e. G. m. b. H. Nadimittag 4 Ubr: Referat von Bbr. Dr. Boris Gurewitsch, Riga „Möglichkeiten und Aufgaben des K. J. V. ers in Palastina" Debatte Zur Organisation der Afrherrenschaft Von Paul Hirsch [Ruder VJSt A.H.). Die heutige Organisation der Altherrenschaft :es Kartells genügt in keiner Weise. Sie mag ausreichend gewesen sein zu einer Zeit, als die Zahl der Alten Herren noch verhältnismäßig klein war, als jeder den anderen kannte, wußte, wie es ihm persönlich ging. Damals war es auch leicht, die zionistische Arbeit der Alten Herren zu organisieren und einen Ueberblick über die Tätigkeit des einzelnen zu behalten. Jetzt aber wächst von Jahr zu Jahr die Zahl der Bundesbrüder, die in die Altherrenschaft kommen, die sieb verstreut — auch in den kleineren Städten Deutschlands — in den verschiedenen Berufen niederlassen. Es ist heute unmöglich, weder für den einzelnen, noch für di* Zentralstelle, die Gesamtheit der Alten Herren zu überblicken, geschweig« denn eine gute Einordnung im Kartell und innerhalb der gesamten zionistischen Arbeit vorzunehmen, Damit aber erhält dieses Problem eine Bedeutung, &c über die rein organisatorische Seite herausgeht und zu eitler inneren Lebens' £rage des Kartells geworden ist. Es muß daher versucht werden, um wirkliche Einreihung der Alten Herren innerhalb des Kartells und des ZioruV mus zu erreichen, die Organisation entsprechend d<m heutigen Verhältnissen tmd Bedürfnissen umzugestalten. Ea hat sich gezeigt, daß die großen Gebilde der Bezirksverbände nicht arbeitsfähig sind und auch nicht geeignet, den einzelnen Bundesbru-er, <^r nicht ger&da an einem Ort sitzt, an dem die Tagungen meist staltfinden< irgendwie zu erfassen uad ihm das Gefühl einer inneren Verbindung mit <ler3 266

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