Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 6-7 (Juli 1932)
- Date
- 1932-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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werden. In der zionistischen Arbeit gibt es keine Ferien. Die Bundesbrüder, <}ie in ihre Heimatorte zurückkehren, sollen sich dort berden Ferienchargierten~ ,iopcks Beteiligung an der Außenarbeit melden, _ z" Ernst Marcus. Kreditgenossenschaft Jüdischer Akademiker. Die Kreditgenossenschaft hat ihre Arbeit erst in beschränktem Maße aufnehmen können, weil bisher formalistische Schwierigkeiten die Eintragung jns Handelsregister verzögert haben. Diese Schwierigkeiten scheinen jetzt überwunden zu sein, und es ist in den nächsten 2—3 Wochen mit der endgültigen Eintragung zu rechnen. Es sind bisher RM 4 800,— in bar eingegangen, und es liegen mehr als 200 Zeichnungs- und Anteilscheine vor. Die Aktion wird — sobald die Eintragung ins Handelsregister erfolgt ist, mit verstärkter Intensität fortgeführt werden, un alle diejenigen zu erfassen, die bisher nodi ntdit gezeioSnet und gezahlt haben. Die Korrespondenz, die in dieser Angelegenheit geführt wird, ist außerordentlich umfangreich. Ueberall wird anerkannt, daß die Gründung einem dringenden Bedürfnis entspricht. — Wenn der Erfolg noch nicht so ist, wie wir ihn erwartet haben, so liegt das zum großen Teil daran, daß die Bundesbrüder den Sinn der Uebernahme eines Anteilscheines noch nicht voll gewürdigt haben. Die Kreditgenossenschaft wäre zur Aussichtslosigkeit verurteilt und zwecklos, wenn nur die gutsituierten Bundesbrüder den Anteil übernehmen. Notwendig ist es gerade, daß auch die Bundesbrüder, denen es schwer fällt, den Anteilschein zeichnen und bezahlen, und wir sind daher weitgehend bereit, Ratenzahlungen zu gestatten. Es liegen eine ganze Anzahl von Kreditgesuchen vor, über die beschlossen werden soll, sobald die Genossenschaft endgültig eingetragen ist. Zwei kleinere Kredite, die genügend gesichert waren, haben wir bereits ohne Eintragung der. Genossenschaft bewilligt. Kreditgenossenschaft Jüd. Akademiker Die in Begründung befindliche i. A. Georg Wollstein. Aus dem Kartell Brie! des VJSt. Kadimah an das Präsidium. Der Konvent der Kadimah hat einstimmig beschlossen, seine anliegende Stellungnahme zu den Ereignissen der jüngsten Zeit zu übermitteln. Der Kon- Vent hat weiterhin einstimmig beschlossen, das Präsidium um Veröffentlichung dleses Schreibens im nächsten J. St. zu bitten. Aus der Kadimah sind, wie aus dem letzten J.St. zu ersehen ist, 2 Burschen und 2 Füxe und kurz darauf 6 AH. AH. ausgeschieden. Diese Bundesbrüder, die an führender Stelle innerhalb einer Verbindung standen, sind von uns und Kartell gegangen, weil sie aus politischen Gründen nicht mehr bleiben onnten. Wir Kadimahner sind diesen Bbr. Bbr. zu innigstem Danke verbuneni denn wir verdanken ihnen die ganze Grundlage unserer politischen, persönlichen und akademischen Zusammengehörigkeit in der Verbindung. v' as 193