Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 6-7 (Juli 1932)
- Date
- 1932-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Teilen <les KJV. bekommen habe, sind so zahlreich, daß ich sie unmöglich alie an dieser Nummer verwerten konnte. Ich bitte also diejenigen, deren Beiträge jetzt nicht erschienen sind, das zu entschuldigen. Sie werden in einer £er nächsten Nummern abgedruckt. Praktisch wäre es wichtig, wenn es gelingen würde, die Bundesbrüder zu veranlassen, sich möglichst kurz zu fassen. Unsere geldlichen Mittel zwingen uns, den Umfang des JSt. zu beschränken. Es ist durchaus nicht nötig,-über jede Sache 10 Seiten zu schreiben. Man kann häufig auf der Hälfte das Gleiche sagen. Aus der letzten Nummer könnte der Eindruck entstehen, als ob der JSt» ßur den Problemen der Aktivitas gewidmet sein soll. Dies ist keineswegs meine Absicht* Ich will insbesondere demnächst auch eine Nummer, die sich mit den Problemen der Altherrenschaft befaßt, herausbringen. Ich hoffe, daß das Interesse, das sich jetzt gezeigt hat, nicht nur einmalig und vorübergehend ist und bin für alle Zusendungen und Anregungen auch bezüglich künftiger Themen dankbar. Heinz Gerling. Neuaufnahmen im S.S. 1932 bis Ende Juni;. Hatikwah-Köln 11 Ruder-V. JSt.-Berlin 10 Ivria-Freiburg 10 Hasmonaea-Berlin 7 Saronia-Frankfurt S Maccabaea-Berlin 5 Kadimah-Bonn 7 Avukah-Berlin 5 Zephirah-Breslau 7 Hasmonaea-Breslau 1 Maccabaea-Königsberg 6 Hatikwah-Leipzig 5 Ivria-Heidelberg 5 Kadimah-Hamburg 4 Hermonia-Danzig 5 Jordania-München 2 97 Bericht des Ueberweisungsressorts. Ueber die Arbeit und die Erfolge des Ueberweisungsressorts im Sommersemester 1932 kann leider nur wenig Erfreuliches berichtet werden* Die überwiegende Zahl der studierenden Bundesbrüder ist infolge der Wirtschaftsnot nicht mehr in der Lage, den Studienort zu wechseln oder auch nur ohne Rücksichtnahme auf irgendwelche Umstände zu wählen. Die Arbeit mußte sich darauf beschränken, eine Ueberfüllung einzelner Verbindungen zu verhindern und eine einigermaßen befriedigende Besetzung schwacher Verbindungen zu schaffen. Dies ist im allgemeinen geglückt, so daß fast alle Verbindungen schon bei Semesterbeginn die Keilarbeit aufnehmen konnten. Es muß aber lestgestellt werden, daß bei vielen Bundesbrüdern eine im Interesse des Kartells bedauerliche Disziplinlosigkeit um sich gegriffen hat. Das Präsidium mußte daher in 5 Fällen gegen Bundesbrüder, die, ohne das Präsidium überhaupt von ihren Plänen in Kenntnis zu setzen, oder ohne ausreichende Gründe einen Studienort gewählt haben, mit dem das Präsidium nicht einverstanden sein konnte, Verweise erteilen. In Zukunft wird das Präsidium, schon aus erzieherischen Gründen, wie es auch im Kartellstatut vorgesehen ist, in diesen Fällen Ehrenräte beantragen müssen. Von einer erfolgreichen Durchführung der Ueberweisungsarbeit wird zum großen Teil der Erfolg der Winterarbeit überhaupt abhängen. Das Präsidium bittet daher alle studierenden Bundesbrüder dringend, seinen Wünschen nachzukommen und sich rechtzeitig mit dem Ueberweisungsressort in Verbindung 189