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Der jüdische Student · 1931-07-01 · Heft 7 (Juli 1931) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
28 (1931)
Issue
Heft 7 (Juli 1931)
Date
1931-07-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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Arbeitsgemeinschaft über Zionismus und liberales Judentum. Burschen und die gesamte Konfuxia vereinigten Arbeitskonvente, die in Abständen von zwei bis drei Wochen stattfanden und Fragen aus dem Gebiet der Palästinakunde behandelten. In den dazwischengelegenen Wochen fand ein gemeinsamer Kursus mit der zionistischen Studentengruppe („Zist") statt über „Zionismus und Sozialismus". Leiter dieses Kurses waren Herr Kurt Löwenstein und A.H. Hans Pomeranz. Neben diesen Veranstaltungen wurde Hebräisch gelernt (zwei Stunden wöchentlich für Anfänger, eine Stunde für Fortgeschrittene) und an einem Abend wöchentlich Sport getrieben. Gesellige Veranstaltungen, Einladungen bei Alten Herren und gemeinsame Fahrten stärkten den Konnex unter der Aktivitas und sollten die neu rezipierten Bundesbrüder fest in der Verbindung verankern. Hier ist besonders die Kongreßfahrt zu erwähnen, an der 13 Bundesbrüder teilnahmen. Außenarbeit: Wir trieben Schülergruppenarbeit, indem Bundesbrüder auf den Heimabenden eines zionistischen Schülerbundes referierten. Wir halten diese Arbeit für äußerst wertvoll und mochten sie auch den anderen Verbindungen empfehlen. Wir leisteten ferner K.K.L.-Arbeit, beteiligten uns an der sonstigen Ortsgruppenarbeit und waren besonders bemüht, den Konnex zwischen Altherrenschaft und Aktivitas zu stärken. Ziehen wir das Resume aus diesem Semester, so können wir im großen und ganzen mit unserer Arbeit zufrieden sein. Für das nächste Semester jedoch haben wir große Sorgen, da eine große Zahl von Füxen und nur eine kleine Anzahl aktiver Burschen zurückbleibt. Auch die inaktiven Burschen, die zum Teil in diesem Semester eifrig mitgearbeitet haben, werden .sich der werbindungsarbeit nicht mehr widmen können, da sie dann unmittelbar vordem Examen stehen. Wir richten intd^edessen an jeden aktiven Burschen, der im nächsten Semester seinen Studienort wechseln kann, den dringenden Appell, nach Frankfurt zu kommen, und bitten besonders dhs Präsidiumt hierfür Sorge zu tragen. Stex Hororvify Freiburg \. B.: V.J.St. „Ivria". Wir begannen das Semester mit einer Zahl von 14 Aktien und hatten 12 Aktivmelduögen, säe zu Rezeptionen führten. Die Charge setzte sich zusammen aus Karl Adolf BachX, Harry Kissh XX, Ernst Schragenheim XXX» David Klein F.M. Das Semester stand im Zeichen des Kongresses, der von der gesamten. Aktivitas besucht wujfe. In den vorhergehenden Wochen bemühten wir uns, eine klare Stelimg zu den einzelnen Parteien zu j^winnen, indem wir den parteimäßig ^bereits festgelegten Bundesbrüdern Gelegenheit gaben, das Programm ihrer Partei zu entwickeln, und im Anssöiluß daran Diskussionen zu führen. An allgemeinen Verbindungs Veranstaltern gen hatten wir Einz"elVorträge sis dem Gebiete der Geschichte des Zsnismus und der jüdischen Geschichten eine Besonderheit dieser Veranstalkuigen war, daß sie bis zur Mitte des Semesters regelmäßig vor nichtziosstisehen Gästen durchgeführt wurden; wodurch wir erreicht haben, daß auch solche, die für das Kartell vorerst nicht in Frage kamen, sich mit tnseren Problemen auseinandersetzten, sich uns näherten und für eine spätere Mitarbeit reif wurden. Wir könnm sagen, daß der 241

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