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Der jüdische Student · 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
28 (1931)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1931)
Date
1931-05-01
Page
[Seite] (sequence 33)
Language
German
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Bbr. Bbr.l Ärzie und Zahnärzte! Ich bitte Euch in allen geeigneten Fällen die biügen (Cod. ph. 0,01 Aeid. aceL sal., Phenaceiin aa 0,25 Nur. Col. pte. 0,05) zu verordnen, die in folgenden Arznei Verordnung sbüdsern Aufnahme gefunden haben: Grofe-Berliaer Arzneiverordnun^sbuch, Seile 28, 30, SIL Aizneiverordnun£sbuch der Deutschen Arzneimiüdkom» mission, 1Q30, Seite 142. Anleitung zur Wirtschaft!. Arzneiverordnung für die Kisakenkassenpraxis, Sept. 1930, Seite 92. Arzneiverordnungsbudi für Baden, 1930, Seite 56. usw. Ärziemusier und Literatur auf Wunsch LEO BLOCH Dr. Hugo Nadelmann STETTIN Geldgeber sowohl Vertrauen wie erforderlichenfalls die oben erwähnten zusätzlichen Garantien anbieten kann. Ich mache euch hiermit die Mitteilung, daß ich mit einigen Freunden dabei bin, die Grundlagen für ein solches Institut zu schaffen unl daß wir uns sehr freuen würden, wenn wir hierbei auf Sympathie und Mitarbeit aus Euren Kreisen rechnen könnten. Wir denken dabei an Anteile der Gesellschaft selbst in Höhe von £P. 10 (zweihundert Reichsmark), während es die Gesellschaft unternehmen soll, Anleihen von £P. 50 (ca. eintausend Reichsmark) an in Palästina unterzubringen und zu verwalten. Wir beabsichtigen für die Anlegung der Gelder verschiedene Vorschläge auszuarbeiten, wobei von Fall zu Fall Verzinsungen von 7 bis 12 Prozent in Frage kommen. Wir denkest dabei nicht nur an Neuanlagen, sondern 'interessieren uns auch in hohem Maße für die Verwaltung von bereits investierten Kapitalien, auch für die Durchführung von Sanierungsaktionen. Dabei legen wir den größten Wert auf Niedrighaltung des Spesenapparates. Vor allem soll das Eigenkapital der Gesellschait prinzipiell nicht für Spesen Verwendung finden. Die Kosten der Verwaltung sollen nur aus Kommissionen und anderen Verdiensten bestritten werden. Das Verwaltung soll zunächst durch nebenamtlich beschäftigte, Vertrauens würdige und sachkundige Persönlichkeiten in Haifa, Tel-Awiv und Jerusalem erfolgen, die ihrerseits durch einen Verwaltungsrat aus angesehenen Persönlichkeiten beraten und kontrolliert werden sollen. Wir hoffen, schon in den nächsäen Monaten aus dem Stadium der Vorarbeiten herauszutreten und die Arbeiten der Gesellschaft vorerst im bescheideneren Umfang beginnen zu können. 183

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