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Der jüdische Student · 1931-03-01 · Heft 3-4 (März 1931) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
28 (1931)
Issue
Heft 3-4 (März 1931)
Date
1931-03-01
Page
[Seite] (sequence 54)
Language
German
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1. „Die Lage der Juden in den Ländern der Welt". 2. „Große jüd. Köpfe: Moses, Jesus, Baal-Schern und Carl Marx". 3„ „Jüdische Kunst" (gehalten von Bbr. AH. Gottschalk, Bernburg). 4. „Jüd. Emanzipation" (gehalten von Bbr. AH. Cohn, Dessau). Die hebräische Arbeit in der Verbekdung konnte wegen der finanziellen Siürwierigkeiten nicht richtig durchgeführt werden; wir mußten uns mit eisern Anfängerkurs begnügen, der vett einem Bundesbnider aus unseren Re&en geleitet wurde. Trotz dieser denkbar ungünstigen Umstände müssen wir aber betonen, dal die Bundesbrüder durch mustergültige Disziplin und durch volles Entgegenkommen der Verbindung gegenübsE, diese vor dem Suspendieren bewaört haben. Die Bundesbrüder selbst haffcen, soweit es in ihren beschränkten Gsmzen möglich war, den nicht bemiffielten Bundesbrüdern geholfen. Mb» kann an dieser Stelle nur betören, daß die Bundes brüderlichkefc mehr eine Brüderlichkeit wsl Wk werden versuchen, die Verbindung^ auch im nächsten Semester zu halte, schon aus redn zionist. Gründen, Denn mit der Verbindung steht und fällt auch die Z.O.G. Unser Mitgliederbestand vermindert sich nämlich iin nächsten Semester von 15 auf 5 Bmdesbrüder* Diese 5 können die finanzielle Last nicht tragen. In diesem Semester haben wir 2 Füxe aufgenommen und 2 abgegeben. Hermann Spindel. V.J.St. „Maccabaea"-Königsberg. Charge: Paul Jacobi Xt Benjamin Meisachowitz XX, Ralph Deutschländer XXX. Wir hatten in diesem Winter eine zahlenmäßig relativ schwach besetzte Aktivitas, die ein um so mehr größeres Tätigkeitsgebiet zu bearbeiten hatte. Abende bei Alten Herren stärkten nicht nur den Kontakt zwischen Alte-Herrenschaft und Aktivitas, sie brachten auch, unterstützt von Unterhaltungs- und Debatingclub- Abenden die Mitglieder der Aktivitas persönlich näher. Die persönliche Freundschaft, die der Kampf mit der nichtzionistischen Jugend hauptsächlich anläßlich des — zwar gescheiterten — Versuchs der Organisierung einer Allgemeinen jüdischen, Studentenschaft an der Universität nur verstärkte, war die Vorbedingung* einer gegenseitigen Beeinflussung und Erziehung. Die Fuxenstunde über „Idiologie und Politik des Zionismus" wurde von Bbr. Klimowsky geleitet» An dem von A.H. Ginsburg geleiteten großen Winterkursus, der zum Thema die Auseinandersetzung mit den die Soziologie beschäftigenden» aber auch für uns außerordentlich wichtigen Problemen (Individuum und. Gemeinschaft, Verhältnis der Ideal» und Realfaktoren im Leben der Gesellschaft usw.) hatte, arbeitete ein großer Teil der Aktivitas mit. In der Außenarbeit ist die Gründung des Clubs jüdischer Studentinnen hervorzuheben, in dem ein Kursus von A.KL Sacher und Bbr. Bähr geleitet wird* Die führende Arbeit in den Jugendverbänden Kadimah, Bar Kochba, Noir, in der Liga, für den K.K.L. usw, wurde fast ausschließlich von Bundes- 142

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