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Der jüdische Student · 1931-03-01 · Heft 3-4 (März 1931) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
28 (1931)
Issue
Heft 3-4 (März 1931)
Date
1931-03-01
Page
[Seite] (sequence 48)
Language
German
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*' dische Geschichte" gedacht, dessen Referate von Hörem des hiesigen Rabbinerseminars gehalten werden sollten, Der gesellschaftliche Betrieb sollte sich um die von den Füxen und einigen aktiven Burschen besuchte Verbindungstanzstunde gruppieren. Sofort mit Semesterbeginn wurde die Keilarbeit mit großer Intensität aufgenommen, die auch die für ein Breslauer W.S. sehr beachtliche Zahl von vier Aktivmeldungen ergab, von denen drei genehmigt wurden. Die Namen der neu aufgenommenen Bbr.Bbr. sind: Martin Kalitzki, med., aus Sorau N.-L., Erich Weiner, theoL «t phü., aus Prag, Kurt Reisfeld, med. dent., aus Bielitz. Im ersten Teil des Geschichtskurses behandelte Bbr. Lothar Rothschild „Das Werden des Staates", während AJL Rabin das Einleitungs- und Schlußreferat gab. Im Februar wird noch „Der Staat unter den Propheten" von Herrn cand. theol. Funkenstein behandelt. Die gründlichen, auf den Ergebnissen der neuesten Forschung aufbauenden Darstellungen fanden bei allen Bundesbrüdern durchaus starkes Interesse und gaben manche Anregung für private Beschäftigung. Wir werden das von A.H. Rabin entworfene Schema des Kurses dem J.St. für die Veröffentlichung zur Verfügung stellen, da die Abhaltung eines solchen Kurses im Rahmen des allgemeinen "Programms allen Ver- Bindungeii, die über die geeigneten, wissenschaftlich geschulten Kräfte verfügen, unbedingt empfohlen werden muß. Die von Bbr. Schoenfeld wöchent- Hcrh zweistündig gegebene Tendenz- Eüxenstunde, die auch von den hierzu mcht mehr verpflichteten jüngeren Eihndesbrüdern regelmäßig besucht *vnrdes gab neben regelmäßigen Ueb erblicken über zionistische und deutsche Tagespolitik zuerst eine Darstellung des vorherzischen Zionismus und Herzls selbst, dann eine Darstellung der Programme der zionistischen Parteien und bot so reiche Gelegenheit für innerzionistische Auseinandersetzung. * Die von Bbr. Elias geleitete, wöchentlich einstündige Kommentfuxenstunde behandelte nach einer Einführung in den studentischen Komment allgemeine Universitäts- und Verbindungsgeschichte, und in einer gründlichen Darstellung die Geschichte unseres Kartells und unserer Verbindung sowie deren Statuten. Hebräische Arbeit wurde von den j Bundesbrüdern, soweit sie nicht im j oder vor dem Examen standen, geleistet. Die Ortsgruppenarbeit bestand im wesentlichen in der prompten Durchführung der Schekelaktion; die Veranstaltungen wurden regelmäßig bej sucht. Zur Arbeit für K.K.L. wurden i selbstverständlich die Bundesbruder i herangezogen. Unsere hochschulpolitische Arbeit beschränkte sich auf die Vorbereitungen zur Gründung einer Jüdischen Studentenschaft bzw. Zionistischen Hochschulgruppe. Im Februar findet g eine Veranstaltung mit dem 1. Vory sitzenden des Deutschen Studenten- | Verbandes an der Universität Breslau statt. Es stiegen bisher eine gelungene Bowlen-Kneipe, zu der uns unser lb. AJL Dr. Baeck eingeladen hatte, und eine Bierkneipe, die ebenfalls sehr vergnügt verlief. Wir gedenken das Semester mit einer Schlußkneipe in größerem Rahmen zu beschließen. Zu unseren Alten Herren war die Verbindung häufig eingeladen, wir benutzten diese Veranstaltungen eifrig für Keilzwecke. m

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