Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 28 (1931)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1931)
- Date
- 1931-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- Beirut 2× ep/1047833
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Voraussichtlich werden inkidesdens» 1(2 bis 15 K.J.V.er, wahrscheinlich alber mehr, die Reise mitmachen. Es ist anzunehmen, daß der Reiselbeginn Marseille und daß es vielleicht möglich sein wird, daß Schiff statt nach Beirut nach Jaffa zu dirigieren. Darüber schweben noch Verhandlungen mit dem Palästina-Lloyd. Wir haben uns jetzt auf folgende drei Programme konzentriert: a) Triest—Triest, ohne Aegypten und Syrien. Gesamtpreis 710,— RM. 460,— RM. ohne Leistung in den Städten. b) Marseille—Triest, inkl. zwei Tage Aufenthalt in Aegypten, Weiterfahrt mit der Bahn nach Palästina. Gesamtpreis 925 RM., 675,— RM. ohne Leistung in den Städten. c) Marseille—Triest (wobei das Schiff zwei Tage im Hafen von Alexandrien liegt, so daß die Möglichkeit besteht, auf W2 Tage nach Cairo zu fahren) via Beirut und Einreise nach Palästina durch Syrien. Gesamtpreis 800,— RM., 550,— RM. ohne Leistung in den beiden Städten. Die beiden letzten Programme führen über Marseille in der sehr bequemen II.-B-Klasse (zwei- und vierbettige Kabinen) und zurück über Haifa—Triest in der III. Klasse der Palästina-Linie, mit der häufig auch die Palästinenser reisen. Programm a) sieht die Hinreise auch in der III. Klasse vor. Diejenigen Bundesbrüder, die nicht in Aegypten bleiben wollen, müssen sich also entscheiden, ob sie 90,— RM. für die bequeme Seereise auf der Hinfahrt via Alexandria und die Reise durch Syrien mehr ausgeben wollen. Lohnend ist der Vorschlag. Die angegebenen Preise verstehen sich wie folgt: Der höhere Preis jedes Vorschlags schließt sämtliche Leistungen ein, also Unterkunft, Verpflegung, Führung. Der niedrigere Preis jedes Programms schließt Unterkunft, Verpflegung und Führung in Jerusalem, Tel-Awiv und Haifa aus, dagegen schließt er ein die Ausflüge, die von dort aus projektiert sind. In diesem Falle müßten sich die Bundesbrüder in den Städten Quartier und Verpflegung allein beschaffen. Der Vorschlag, den der Palästina- und Orient-Lloyd hierfür machen konnte, schien zu teuer, da wir überzeugt sind, daß sich die Bundesbrüder in den Städten allein billiger unterbringen, zumal dann keine Differenzen entstehen, wenn Einladungen zum Mittag- oder Abendbrot bei Bekannten erfolgen. Wir würden also den billigeren Vorschlag vorziehen. W. Katschke. 5