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Der jüdische Student · 1930-10-01 · Heft 9 (Oktober 1930) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
27 (1930)
Issue
Heft 9 (Oktober 1930)
Date
1930-10-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Ich schätze, daß sich zunächst zehn Alte Herren und zwanzig Aktive melden werden, von den Aktiven fünf bis zehn für ein Semester Studium im Lande. Die hoffentlich zur Verfügung stehenden RM. 16 000 würden sich demnach folgendermaßen verteilen lassen: Für die fünf bis zehn Aktiven, die in Palästina ein Semester studieren wollen RM. 3000,— bis 5000,—, das heißt pro Mann je nach Erfordernis bis zu RM, 600,—. Das schließt die Reisekosten von zirka RM. 200,— und einen Zuschuß für Reisen im Lande ein. Für die verbleibenden fünfzehn Aktiven würde man RM. 7000,— bis 9000,— zur Verfügung stellen können, was einem Reisezuschuß bis zu RM. 600,— gleich kommt. Für einen Reisezuschuß für zehn Alte Herren bliebe dann ein Betrag bis zu RM. 400,— pro Teilnehmer. Wenn die Kosten einer Palästinareise mit RM. 700,— bis 800,— pro Teilnehmer angesetzt werden, hätte demnach ein Aktiver RM. 100,— bis 200,—, ein Alter Herr RM. 300Jf— bis 400,— aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Ich glaube, daß die Zahl von dreißig Meldungen noch zu niedrig gegriffen ist, hoffe aber, daß die Schätzung des Eingangs von RM. 16 000,— auch erheblich unter der Wirklichkeit bleiben wird. Die Einziehung der Beiträge wird vom Präsidium besorgt, dem Präsidium soll auch Bestimmung über die Verteilung des Geldes vorbehalten bleiben. Meine hier geäußerten Vorschläge sind natürlich nur unverbindlich. Zunächst müssen wir, um die nächste Reise vorzubereiten, von allen Bundesbrüdern ihre Stellung zu dem obigen Projekt und von den Teilnehmern eine zunächst bedingte Meldung ihrer Reiseteilnahme haben, denn die Organisation der Reise, d. h. die Route und der zu erzielende Preis hängt zunächst von der Zahl der Teilnehmer ab. Fest steht vorläufig nur die Dauer der Reise, das sind viereinhalb bis fünf Wochen und das Datum: Pessach in Erez Israel. Dieser Nummer des J.St. liegt eine vorgedruckte Postkarte bei, die von jedem K.J.V.er auszufüllen und sofort an das Präsidium zu schicken ist. Hier sollen auch diejenigen Gelegenheit haben, die irgendwelche Einwendungen gegen den Plan haben, ihren Standpunkt kurz zu begründen. In jedem Fall müssen wir im Laufe der nächsten zwei Wochen klar sehen, auf welches Maß bundesbrüderlicher Unterstützung wir bei dieser einfachen, aber doch großen Sache rechnen können. * 5

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