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Der jüdische Student · 1930-05-01 · Heft 4-5 (Mai 1930) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
27 (1930)
Issue
Heft 4-5 (Mai 1930)
Date
1930-05-01
Page
[Seite] (sequence 48)
Language
German
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Zwecke wird jetzt festgestellt, in welchen Städten mehrere Organisationen bestehen. Dort werden gleichfalls Jugendräte gegründet werden, die in ihrem Bezirke in dem angegebenen Sinne zu wirken haben. Das K.W. beteiligt sich sehr intensiv an dieser Arbeit. Wir sind im Jugendrat durch die Bbr. Wolf und Gerling vertreten. Den einzelnen Verbindungen wird in nächster Zeit über die von ihnen zu erledigenden Aufgaben, Beschaffung von Adressenmaterial, Beteiligung an den Ortsjugendräten, vom Präsidium aus Mitteilung zugehen. Wir erwarten, daß diese Arbeit dann energisch durchgeführt wird, da wir die Sache sowohl im Interesse des Kartells wie auch zur Förderung der zionistischen Jugendarbeit in Deutschland überhaupt für sehr wichtig halten. * Makkabijah im Frühjahr 1932 Im Frühjahr 1932 soll in Erez Israel eine Makkabijah der Vereine des Deutschen Kreises im Makkabi-Weltverband e. V. stattfinden. Die Teilnehmer sollen zu besonders billigen Bedingungen nach Palästina fahren und dort auch das Land sehen können. Zu diesem Zweck wird im Makkabi- Weltverband eine Reise-Sparkasse eingerichtet, die Teilnahme an der Reise sichert die Beteiligung zu diesen Vorzugsbedingungen. Die Gelder werden bei einer großen Bank eingezahlt und von dem Makkabi-Weltverband verwendet. Die Fahrt wird für die regelmäßigen Sparer etwa 25 Prozent billiger sein als sie sonst zu bieten ist. Die sportlichen Veranstaltungen werden voraussichtlich in Tel-Awiw stattfinden. Den Reiseteilnehmern wird aber auch Gelegenheit gegeben, Jerusalem und Haifa zu sehen. * Jüdische Studentenhilfe Studentenwohlfahrt ist von jeher eine Domäne der Balebattim gewesen. Und wenn auch die Formen gewechselt haben und aus dem Freitisch die „Mensa", aus dem Tiphereth Bachurim-Verein die Zentral-Wohlfahrtsstelle, Abt. Studentenhilfe, geworden ist, so waren die Hauptbeteiligten, die Studenten selbst, bisher nur die Objekte dieser Einrichtungen. Seit mehr als einem Jahre gehen die Bemühungen, auch „die organisierte Studentenschaft zu beteiligen". Sie haben seit kurzem zu dem Erfolge geführt, daß sowohl die Zentral-Wohlfahrtsstelle der Deutschen Juden, wie auch das Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde Berlin Vertreter der Studentenorganisationen zur verantwortlichen Mitarbeit herangezogen haben. Die Haupttätigkeit der „Jüdischen Studentenhilf e", wie sich die neugebildeten Ausschüsse benennen, erstreckt sich vorläufig auf die Auswahl der hilfebedürftigsten Kommilitonen aus der großen Zahl der Bittsteller und die Verteilung der vorhandenen Mittel, die im allgemeinen seitens der großen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden. Aber 48

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