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Der jüdische Student · 1929-07-01 · Heft 7 (Juli 1929) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
26 (1929)
Issue
Heft 7 (Juli 1929)
Date
1929-07-01
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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im Rahmen der hebräischen Sprachschule statt. Es fanden ferner drei größere Ausspracheabende statt, an denen Bbr. A. H. h. c. Leibowitz, Hamburg, über „Umfang und Grenzen unserer Kulturarbeit", Bbr. A. H. Julius Simon über „Zionistische Gemeindepolitik" und Bbr. A. H. Walter Fischel, Jerusalem, über „Aktuelle Palästinafragen" referierten, an die sich lebhafte Debatten anschlössen. — Die Veranstaltungen innerhalb der Frankfurter Zionistischen Vereinigung waren für die Bbr. Bbr. offiziell. Wir hatten dadurch die insbesondere für die jüngeren Bbr. Bbr. wertvolle Gelegenheit, führende Persönlichkeiten des deutschen Zionismus in ihrer Auseinandersetzung mit den verschiedenen zionistisch-politischen Strömungen zu hören. — Die sportliche Betätigung bestand in gemeinsamem Wandern und Schwimmen — Der Konnex mit den A. H. A. H. wurde durch gesellige Veranstaltungen aufrechterhalten. Mit den ehemaligen B. Z. K.ern wurde ebenfalls eine enge Fühlungnahme erstrebt. Einen wesentlichen Fakor unserer Verbindungsarbeit bildete die zionistische Betätigung außerhalb des internen Verbindungslebens, die in aktivster Teilnahme an N.-F.-Aktionen sowie an der Vorbereitung und Durchführung der Kongreßwahien zum Ausdruck kam. Ehrlich (x), Kaufmann (XX), Gottschalk (XXX). Semesferberichi der V. J. Sh Ivria, Heidelberg Wir begannen den Semesterbetrieb am 29. April mit einer Aktivitas von 5 Burschen, 7 drittsemestrigen und 3 erstsemestrigen Fuchsen. Ein Kreis von 6 Bbr., der eine ziemliche Geschlossenheit zeigte, stellte anfangs den Kern der Verbindung dar. Es galt nun, einmal die Werbearbeit durchzuführen, andererseits aus den 15 Bbr. einen einheitlichen Kreis zu schaffen. Die V/erbearbeit zeigte, da sie sehr gut vorbeeritet war und sehr aktiv bebetrieben wurde, ein gutes Ergebnis, wir hatten 19 Aktivmeldungen, von denen 15 rezipiert wurden, so daß wir schon zu Pflingsten die Werbearbeit abschließen konnten. Diese große Anzahl neuer Menschen stellte sehr große Anforderung — 16 erstsemestrige Füchse —, die insbesondere darum schwer zu erfüllen waren, weil es nur zwei ältere Burschen gab, während die jüngeren Bundesbrüder der ihnen gestellten erzieherischen Aufgabe nicht immer ganz gewachsen waren. In Anbetracht dieser Schwierigkeiten ist jedoch unsere Arbeit als zufriedenstellend zu bezeichnen. Es gelang uns, fast alle Bbr. zu einer intensiven Mitarbeit heranzuziehen, wenn auch der Kreis schon infolge seiner Größe nicht ganz die nötige Geschlossenheit aufwies. An regelmäßigen Veranstaltungen hatten wir einen allgemeinen Kurs, der, von Bbr. Joseph Cohn geleitet, Fragen des Palästina auf baus und einen Fuchsenkurs, der Tendenz behandelte. Beide Kurse fanden regelmäßig wöchentlich statt, der allgemeine Kurs war sehr gut, der Fuchsenkurs ließ manchmal etwas Einheitlichkeit vermissen. Wir hatten zwei geschrittene 2 Stunden. Außerdem noch einmal wöchentlich Sport. Wichtiger und intensiver war aber die Arbeit in den halboffiziellen Arbeitsgemeinschaften, bestehend aus 4—6 Bbr., die zwei- bis dreimal in 29

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