Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 26 (1929)
- Issue
- Heft 1-2 (Februar 1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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£k;i i*^;ui*iUt& &ä& vjuc'i ch* iSv^l^b;\idi:r Tticllif und T ufB> & w s fc y vertreten war, sitlüie ote Ent^dieiduag" In ,49«; Eftnt€t*e.f' «i«; Versammlung; hob &ber hervor, daS der »ett m & und«? <fe B^ifktfVv * Mitteldeutschland erst 4er Bestätigung durch den nächsten ^^kg bedürfe. Nach längerer lebhafter Debatte wurde beschlossen, de« Bezirks* verband Mitteldeutschland unter Einbeziehung der Linder Sachsen, Proy. Sachsen, Oroß-Thüringen und Anhalt mit dem Vorort Leipzig zu gründen und beim nächsten Kartelltag einen entsprechenden " Antrag auf Genehmigung, dieses Zusammenschlusses zu stellen. Bis zur Genehmigung durch de» Kartelltag wurde ein aus den Bundesbrüdern Goldwasser, Loebenstein, Rosenbaum und Wulff bestehender geschaftsführender Ausschuß mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt. Es wurde bestimmt, daß die in Gruppen von mehr als zwei Ekuidesbrüdcm in Städten und Bezirkt n außerhalb Leipzigs wohnenden K. J V er binnen 14 Tagen je einen Vertrauensmann bestimmen sollen, der für die Lr- Sedigung der den Be/irksverband betreffenden Geschäfte in seinem Bezirk -verantwortlich ist und die Korrespondenz mit der Bezirksverbandsleitung in Leipzig führt. Bbr. Rosenbaum hielt darauf in Anwesenheit der Damen der in Dresden anwesenden Bundesbrüder ein außerordentlich interessantes Referat über jüdische Jugendpflege, das im wesentlichen einer demnächst im Druck erscheinenden Broschüre entnommen ist, der besonders in Kreisen des Karteils und der zionistischen Ortsgruppen weitestgehende Verbreitung gewünscht werden kann. Er stellte fest, daß die Jugendpflege angesichts der bestehenden dreifachen Jugend not, der wirtschaftlichen, gesundheitlichen und moralischen unentbehrlich sei und betonte die Notwendigkeit einer initiative von nationaljüdi jeher Seite, um zu verh lern, d*6 u«e Jugend zur Selbsthilfe greift und der nationaljüdischen Bewegung verloren gehe. Die Jugend wird gerade auf diesem Gebiete besonders $tark von» Sozialismus und der Orthodoxie umworben. Es sei an der Zeit, daü die inrlischen Gemeinden sich um diese ihnen irf erster Linie obliegende t bisher kümmerten und eine jüdische Jugendfür*orge langte ucr staatlichen Institutionen einrichteten. Er schloß seine kführungtn n*it vier Auf/ib^.jng der Grundrechte! ier Jugend, die er Jen Grundrechten d*f Menschheit, wie sie die französische Revolution proklamierte, an die Seite stellte. Nach dem Referat von Bbr. Rosenhaum vereinigten sich die Bundesbrüder zu einem genieinsamen Mittagessen in den Räumen der „Fratcrnitas-Logeu. Der Nachmittag wurde mit einer angeregten Diskussion über das Referat von Rosen bäum ausgefüllt Diejenigen Bundesbrüder, die sseti dazu bereden ließen, ihre Abreise noch um etwas zu verschieben, hat!» Gelegenheit, an einer sehr gelungenen Abend Unterhaltung in privatem Kreise und gewürzt von dem unverwüstlichen Humor unseres Lutz. Hirschbruch teilzunehmen. Der geschäftsführesMie Ausschuß des Bezirksverbands Mitteldeutschland i. A.: Gold waase r. M