Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 26 (1929)
- Issue
- Heft 1-2 (Februar 1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Jeder Bradedirurfer m vermerken hat» ab er der Einl^tog Folge kisk£ -oder nicht* Auctt hierbei gibt es wieder Bu&desbfftitfi die et nteht fßr notwendig haften — obwohl wir ihnen die Antwort s© leicht maefeeis — den anhängenden Abschnitt abzutrennen und zurückzusenden. Diese Tatsacfce veranlaBte hbs in unserem letztes Rundschreiben zu folgender Feststellung: Rundschreiben vom^ 2. Januar 1929- „ ... . Wir möchten in diesem Zusammenhang nicht verfehlen, darauf hinzuweisen, daß von einigen Bundesbrüdern beanstandet wird, daß wir durch die Art unserer Rundschreiben und den Zwang zur Beantwortuag den BundesbrrJdern eine unnötige Arbeit verursachen. Wir möchten aber im Gegensat* hierzu betonen, daß wir leider keinen anderen Weg sehe«, den Bezirks-Verband in Schwung zu bringen. Wir sind jedoch für Vorschläge, wie wir es anders machen könnten, jederzeit dankbar. SAtüell* Kch sind einige organisatorische Maßnahmen die Voraussetzung für eine gedeihliche Arbeit/' Rundschreiben vom 15. Januar 1929. „ . . . . Wir können bei dieser Gelegenheit nicht umhin, m betonen, daß die Unterzeichneten die Nichtbeantwortung der Rundschreiben, die sie mit einem großen Aufwand an Zeit und Geld herausschicken, n£cht nur als eine persönliche Mißachtung und als einen Verstoß gegen die Bundesbrüdertichkeit empfinden, sondern im übrigen auch der Meinung sind, daß ein derartiges Verhalten als eine gesellschaftliche Taktlosigkeit anzusprechen ist. Das Mindeste, was wir von jedem Bundesbruder erwarten dürfen, ist, daß er wenigstens auf Einladungen antwortet — sei es positiv oder negativ —, denn sonst ist uns jede ordnungsgemäße Vorbereitung unmöglich." Es wird in unserem Bezirks-Verband nicht mehr vorkommen, daß wir eine Veranstaltung einberufen, in der ein Redner vor einer relativ kleinen Anzahl Bundesbrüder sprechen muß. Jede Veranstaltung, bei der wir nicht vorher durch die entsprechenden Antworten die Garantie haben, daß sie gut besucht wird, wird zwei Tage vorher abgesagt. ( Wir sind überhaupt der Ueberzeugung, daß die ganze A. H.-Arbeit zunächst eine rein organisatorische Arbeit ist. Jeder B.-V., in dem sich audi nur zwei Bundesbrüder finden, die gewillt sind, wöchentlich 2—3 Stunde* ihrer Freizeit für entsprechende organisatorische Arbeit dem K. J. V. widmen, kann reaktiviert werden. Die erste Schwierigkeit ist nur, zwei Bundesbrüder auf die Beine zu stellen. Der S. V. Rheinland/Westfalen hatte nach dem KonVent vom 25. November 1928 folgende Veranstaltungen:; In Köln: 1. Vortrag Professor Dr. C i t r o n, Berlin, „Das Wesen und die Entwicklung der Universität Jerusalem1*, 2. Vortrag Bbr. Wilhelm Brünn, Jaffa, „Privat- und kollektiv-wirtschaftliche Wege des Palästina-Aufbaues". 32 \