Mannheim
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Der jüdische Student · 1928-09-01 · Heft 5 (September 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 5 (September 1928)
Date
1928-09-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Mitteilungen der Redaktion« Die vorliegende Nummer erscheint mit Verspätung, weil beabsichtigt war, eine Darstellung der wichtigsten jüdischen Jugendbünde zu geben und wir möglichst alle Aufsätze, die uns zugesagt worden waren, abdrucken wollten. Leider ist das nicht gelungen. Wir werden daher in der nächsten Nummer noch Artikel über den Kadimah, die Zeire Misrachi, den Esra und die Kameraden nachtragen. Diese nächste Nummer wird aus finanziellen Gründen als Doppelnummer Mitte November erscheinen. Berichtigung. Der Bericht über die Tagung der Jüdischen Jugendgemeinde Mannheim, der in Nr. 4 des „J. St." abgedruckt wurde, enthielt hinsichtlich des Referats des Herrn Rabbiner Dr. Grünewald eine Darstellung, nach der vermutet werden konnte, daß Herr Dr. Grünewald den Zionismus grundsätzlich ablehne. Wir stellen fest, daß eine derartige Vermutung nicht dem Inhalt des Referats entspricht Herr Rabbiner Dr. Grünewald grenzte lediglich innerhalb seiner Ausführungen über die Jugendgemeinde die Möglichkeiten ab, in Zusammenarbeit mit den heute in den jüdischen Gemeinden wirksamen religionspolitischen Gruppierungen, wie Orthodoxie, Liberalismus oder auch Zionismus, zu derjenigen Form einer lebenserfüllten jüdischen Gemeinde zu gelangen, die er als Aufgabe und Ziel jüdischer Gemeindearbeit ansieht. . Herr Rabbiner Dr. Grunewald ist organisierter Zionist. Zum Camp-Bericht. Einige Anfragen aus bundesbrüderlichem Kreise veranlassen uns zu folgender Feststellung: Der Bericht über den politischen Abend auf dem Camp hat aus technischen Gründen auf die Darstellung sämtlicher Diskussionsreden verzichtet. Da es aber sachlich richtig schien, die Ausführungen von Bbr. Kanowitz, der von seinem politischen Standpunkt aus in extenso eine Kritik des Referates unternahm, zumindest ihrem Umfang nach anzudeuten, wurde im Bericht eine Bemerkung in dieser Hinsicht gemacht. Diese Bemerkung ist von verschiedenen Bundesbrüdern dahin mißverstanden worden, sie enthalte eine! persönliche Spitze gegen Bbr. Kanowitz. Es wird ausdrücklich erklärt, daß eine derartige Spitze nicht beabsichtigt war, und wir bedauern a u ß erordentlich, daß eine ungeschickte Formulierung zu diesem Mißverständnis Anlaß gegeben hat. 4 Die Redaktiondes „J. St.".

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